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Hilfe nach Hochwasserkatastrophe - Rotes Kreuz rechnet mit monatelangem Einsatz

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Nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz und NRW rechnet das Rote Kreuz mit einem langen Hilfseinsatz. Viele Menschen im Krisengebiet seien traumatisiert.

Ein Mitarbeiter des DRK schaut sich die Zerstörungen in Mayschoß am 20.07.2021 an.
Hilfe nach dem Hochwasser: Rotes Kreuz rechnet mit Hilfseinsatz von mehreren Monaten.
Quelle: dpa

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat rund eine Woche nach dem zerstörerischen Hochwasser im Westen eine erste Bilanz gezogen: "Wir stellen uns schon darauf ein, dass wir noch mehrere Monate Hilfe zu leisten haben", sagte die Präsidentin der Hilfsorganisation, Gerda Hasselfeldt. Sie besuchte am Donnerstag das stark betroffene Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Wir bleiben auf jeden Fall, solange die Menschen die Hilfe nötig haben.
Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des DRK

Hochwasser-Gebiete: So viele Helfer sind vor Ort

Rund 3.500 Helfer des DRK aus ganz Deutschland seien derzeit in den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Sie helfen bei der Versorgung mit Trinkwasser, Strom, Hygieneartikeln - und mit der Bereitstellung von mobilen Arztpraxen. Viele Arztpraxen wurden zerstört.

Tote, Verletzte, Vermisste, überflutete Dörfer, eingestürzte Häuser: Weite Teile im Westen Deutschlands kämpfen mit den Folgen der schweren Regenfälle.

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30 min
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Die psychischen Folgen der Katastrophe

Viele, die das Hochwasser und seine Folgen erlebt hätten, seien traumatisiert, sagte Hasselfeldt. Betroffen seien nicht nur Bürger, sondern auch Helfer. Das Deutsche Rote Kreuz sei mit Kriseninterventionskräften unterwegs, um psychologische Hilfe zu leisten.

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Hohe Spendenbereitschaft für Hochwasser-Geschädigte

"Diese Hilfe wird auch vonseiten der Bevölkerung sehr anerkannt", sagte Hasselfeldt. Mehr als 15 Millionen Euro seien bereits an Spenden eingegangen.

Nach dem Hochwasser werden immer wieder in Katastrophengebieten Falschmeldungen über Lautsprecher verbreitet. Die Bundesregierung warnt außerdem vor fragwürdigen Spendenaktionen.

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Bei der Hochwasserkatastrophe vor rund einer Woche waren im Westen Deutschlands mindestens 175 Menschen ums Leben gekommen – davon 128 in Rheinland-Pfalz und 47 in Nordrhein-Westfalen.

ZDF-Recherchen zeigen: Die NINA-Warn-App hat in Rheinland-Pfalz nicht funktioniert:

Unwetter- und Katastrophen-Warnapps (NINA, KATWARN, WarnWetter) auf einem Smartphone.
Exklusiv

Landkreis Ahrweiler - Keine NINA-App-Warnung in Katastrophengebiet 

NINA-App blieb stumm: Nach ZDFheute-Informationen gab sie ausgerechnet im besonders betroffenen Landkreis Ahrweiler keine einzige Warnung aus.

von Oliver Klein, Julia Klaus, Nils Metzger
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