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Überschwemmungen in NRW : Zahlreiche Häuser in Erftstadt eingestürzt

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Nordrhein-Westfalen kämpft gegen das Hochwasser, dramatisch ist die Lage vor allem in Erftstadt: Gebäude stürzten wegen Unterspülungen ein - Rettungseinsätze wurden erschwert.

Die Lage in den Überschwemmungsgebieten in Nordrhein-Westfalen bleibt weiter angespannt. In Erftstadt südlich von Köln stürzten am Freitagmorgen Gebäude zusammen, wie die Bezirksregierung mitteilte. Aus dem Ortsteil Blessem wurden massive und schnell fortschreitende Unterspülungen von Häusern und Bauwerken mit Teil- oder Totaleinstürzen gemeldet.

In der Nacht und am Morgen seien 55 Personen in Sicherheit gebracht worden, auch von der Bundeswehr gebe es kurzfristig weitere Unterstützung für die Evakuierung. Doch die Menschen könnten nur teilweise mit Booten gerettet werden. Erschwerend komme ein nicht abstellbarer Gasaustritt hinzu, der den Einsatz gefährde. Der Betrieb von Krankenhäusern sei nicht mehr möglich, mehrere Pflegeheime mussten geräumt werden.

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Immer wieder Notrufe aus Schadensgebieten

Der Sprecher des Kreises warnte davor, in Wohnungen und Häuser zurückzukehren. "Wir beobachten, dass jetzt zum Teil Bürgerinnen und Bürger versuchen, wieder in ihre Häuser zu kommen." Dafür sei es definitiv zu früh.

Es besteht weiterhin Lebensgefahr.
Sprecher des Rhein-Erft-Kreises

Aus den Häusern gebe es immer wieder Notrufe, da Personen trotz Warnung zurück ins Schadensgebiet gekehrt seien oder es nicht verlassen hätten.

Überschwemmungen in Erftstadt-Blessem
Überschwemmungen in Erftstadt-Blessem
Quelle: dpa

Bund sichert Hilfeleistungen zu

Die Bundesregierung will innerhalb weniger Tage umfangreiche Finanzhilfen für die Hochwasser-Geschädigten vorbereiten. "Das Konzept dafür entwickelt mein Haus gerade noch mit der Bundeskanzlerin und Bundesfinanzminister Olaf Scholz", sagte Innenminister Horst Seehofer (CSU). "Es soll möglichst schon am Mittwoch ins Kabinett."

Details wolle er nicht nennen, bevor es ein klares Bild vom Ausmaß der Schäden gebe. "Aber Sie können davon ausgehen, dass es ein großes Paket sein wird", sagte Seehofer.

Beim sogenannten Jahrhunderthochwasser von Elbe und Donau, das 2013 acht Bundesländer betraf, hatte die Bundesregierung einen Fluthilfefonds über acht Milliarden Euro aufgelegt.

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