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Stromausfall nach Hurrikan "Ida" - New Orleans verhängt Ausgangssperre

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Wegen der massiven Stromausfälle durch Hurrikan "Ida" hat New Orleans eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Erste Haushalte sind inzwischen wieder am Stromnetz.

Wegen Hurrikan Ida sind im Süden der USA immer noch Hunderttausende Menschen ohne Strom. In New Orleans ist deshalb eine nächtliche Ausgangssperre verhängt worden.

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Wegen der Folgen von Hurrikan "Ida" hat die Großstadt New Orleans im südlichen US-Bundesstaat Louisiana vorübergehend eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Dies gelte ab sofort jeweils zwischen 20 Uhr am Abend und 6 Uhr am Morgen, kündigte Bürgermeisterin Latoya Cantrell an.

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Wegen des flächendeckenden Stromausfalls in der Stadt sei es derzeit nicht sicher, sich nachts auf den Straßen aufzuhalten. Außerdem wolle die Polizei gegen Plünderungen vorgehen.

Louisiana: Eine Millione Haushalte ohne Strom

"Ida" war am Sonntag als gefährlicher Hurrikan der Stärke vier von fünf südwestlich von New Orleans auf die Küste von Louisiana getroffen. In dem Bundesstaat waren rund eine Million Haushalte infolge der Sturmschäden ohne Strom.

In New Orleans mit rund 400.000 Einwohnern war die Energieversorgung komplett zusammengebrochen - und das während der Sommerhitze, in der die meisten Anwohner auf ihre Klimaanlagen angewiesen sind. In der Stadt wurden Temperaturen um die 30 Grad erwartet, wegen der großen Feuchtigkeit könne sich das aber wie 40 Grad anfühlen, hieß es.

Erste Haushalte in New Orleans wieder am Netz

Am Mittwochmorgen (Ortszeit) ging zumindest für einige Haushalte das Licht wieder an. Der Versorger Entergy erklärte, dass Kunden im Osten der Stadt wieder mit Strom versorgt würden. Die vollständige Wiederherstellung der Versorgung werde aber angesichts der erheblichen Schäden in der gesamten Region noch einige Zeit dauern.

Hurrikan "Ida" hat im US-Bundesstaat Louisiana massive Schäden angerichtet. Rund 5.000 Soldaten der Nationalgarde sind für die Aufräum- und Bergungsarbeiten im Einsatz.

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Vielerorts bildeten sich an den Tankstellen lange Schlangen. Menschen standen mit Kanistern an, um an den Zapfsäulen Benzin für Generatoren zu bekommen. Fotos zeigten andernorts Dutzende Autos, die darauf warteten, ihre Tanks füllen zu können.

In der Region waren viele Tankstellen geschlossen - entweder wegen Sturmschäden oder weil ihnen der Strom zum Pumpen des Benzins fehlte. Zudem waren immer noch viele Straßen von Trümmern blockiert, sodass vielen Tankstellen der Nachschub fehlt.

Mindestens vier Tote

Mindestens vier Menschen kamen nach bisherigen Erkenntnissen durch die Folgen von "Ida" ums Leben. Louisianas Gouverneur John Bel Edwards rechnet aber mit "deutlich" mehr Opfern. In Louisiana wurden bislang zwei Todesopfer bestätigt. Im benachbarten Bundesstaat Mississippi gab es mindestens zwei weitere Tote. Im nördlich von New Orleans gelegenen Ort Slidell wurde zudem offenbar ein 71-jähriger Mann von einem Alligator getötet, als er durch Hochwasser watete.

US-Präsident Joe Biden hat für Louisiana und Mississippi den Katastrophenfall ausgerufen. Dadurch erhalten die Staaten Zugang zu Bundeshilfen. Hurrikan "Ida" verlor nach Auftreffen an Land immer mehr an Stärke und zieht inzwischen als tropisches Tiefdruckgebiet weiter in Richtung des Nordostens der USA.

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