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875.000 Menschen ohne Strom - Sechs Tote nach Hurrikan "Laura"

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Hurrikan "Laura" war einer der stärksten Wirbelstürme der US-Geschichte. In Louisiana richtete er aber weniger Schäden an als befürchtet. Nun wurde er zum Tropensturm herabgestuft.

Ein zerstörtes Haus in Orange, Texas. Hurrikan "Laura" richtete massive Schäden an in Teilen von Louisiana und Texas.
Hurrikan Laura richtete massive Schäden an in Teilen von Louisiana und Texas.
Quelle: Reuters

Hurrikan "Laura" - einer der stärksten Wirbelstürme, die jemals die USA erreicht haben - sorgte für Verwüstung an der US-Golfküste. Mindestens sechs Menschen starben, in mehr als 875.000 Wohnhäusern und Geschäftsgebäuden fiel der Strom aus. Doch die Sachschäden waren nach Angaben der Katastrophenhilfekoordination Fema letztlich nicht so schlimm wie befürchtet.

Hurrikan "Laura" traf als Sturm der Kategorie 4 östlich der texanischen Grenze auf die Küste und hatte Windgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde, wie das Nationale Hurrikanzentrum mitteilte. Rund sechs Stunden später waren es noch 160 Kilometer pro Stunde. Nach elf Stunden schließlich stuften Meteorologen "Laura" zum Tropensturm herab, als er in Richtung Arkansas zog. Die Behörden warnten aber weiter vor Überschwemmungen.

Das Video zeigt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit ein Hurrikan entsteht.

Beitragslänge:
1 min
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Sechs Menschen von Bäumen erschlagen

Trotz abflauender Stärke deckte "Laura" zahlreiche Dächer ab, riss Bäume um und setzte Gebiete an der Küste unter Wasser. Von mindestens sechs Todesopfern ist die Rede. Der Gouverneur des Bundesstaates Louisiana, John Bel Edwards, sagte, die Menschen seien in den Gemeinden Vernon, Jackson und Acadia durch auf Häuser stürzende Bäume ums Leben gekommen. In Texas wurden laut Gouverneur Greg Abbott zunächst keine Todesopfer verzeichnet.

Videos in den sozialen Netzwerken zeigten, wie ein Hochhaus in der Stadt Lake Charles in Louisiana vom Wind beschädigt wurde - Fenster zerbrachen, Glasteile und andere Bruchstücke flogen durch die Luft und auf den Boden. Über Lake Charles stieg am Morgen eine riesige Rauchwolke auf. Einsatzkräfte wurden zu einem Brand in einer Chemiefabrik gerufen. Erste Angaben über austretendes Chlor bestätigten sich zunächst nicht.

Lake Charles nach Hurrikan «Laura»
Die Stadt Lake Charles war besonders von Hurrikan "Laura" betroffen.
Quelle: David J. Phillip/AP/dpa

Brett Geymann, der im Städtchen Moss Bluff lebte, berichtete, das Auge des Hurrikans sei genau über ihn hinweg gedonnert. Es habe sich angefühlt wie 1.000 Tornados. Seine Familie sei okay, aber überall gebe es Zerstörung. Einige Häuser lägen völlig in Trümmern oder seien praktisch weg. In Texas sagte Gouverneur Abbott, nur wegen der Evakuierungen seien keine Todesopfer zu beklagen.

Schulen in Arkansas wieder geschlossen

Im weiter landeinwärts gelegenen Staat Arkansas wurden zahlreiche Schulen geschlossen, die in dieser Woche den wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Unterricht gerade erst wieder aufgenommen hatten. Präsident Donald Trump forderte via Twitter, sie sollten den Vorgaben der Behörden folgen. Für die Regierung in Louisiana stellt "Laura" in der Coronavirus-Pandemie eine besondere Herausforderung dar. In einigen Gebieten unter Evakuierungsanordnung hatte es zuletzt steigende Infektionsraten gegeben.

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