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Suche nach Sexualverbrechern

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"Most Wanted" - Suche nach Sexualverbrechern

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Die erste "Most Wanted"-Kampagne von Europol lief 2016. Jetzt wird wieder in ganz Europa nach besonders gefährlichen Sexualstraftätern gesucht.

«Most Wanted»:Screenshot der Webseite.
"Most Wanted": Verbrecherfotos auf der Europol-Webseite.
Quelle: -/Europol/dpa

Europol hat die Suche nach 19 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas gestartet. Über die Kampagne "Europe's Most Wanted" (Europas Meistgesuchte) sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden, teilte Europol mit. Die Gesuchten seien entweder bereits verurteilt oder dringend tatverdächtig.

Opfer sind meist Frauen und Kinder

Sexualverbrechen gehörten zu den schlimmsten Straftaten, erklärt Europol. "Fast alle zwei Minuten wird in der EU ein Sexualverbrechen begangen." Sexualgewalt könne jeden treffen, aber Frauen und Kinder seien vor allem die Opfer.

Mit der Online-Kampagne bittet die europäische Polizeibehörde die Bürger um Mithilfe. Auf der Website https://eumostwanted.eu/ sowie in den sozialen Medien sind vier Wochen lang die Steckbriefe der gefährlichsten Sexualstraftäter aus 19 Ländern, darunter auch Deutschland, zu sehen. Hinweise zu den Gesuchten können anonym online abgegeben werden. Die jeweils zuständigen nationalen Ermittler werden dann direkt informiert.

Kampagnen erfolgreich

Die erste "Most Wanted"-Kampagne von Europol war 2016 gelaufen. Gezielt wird dabei online und europaweit nach einer begrenzten Zahl von Flüchtigen gesucht. Seither wurden nach Europol-Informationen 91 Straftäter festgenommen. In 33 Fällen kam der entscheidende Tipp aus der Bevölkerung.

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