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Fünf Regionen im Norden : Italien ruft wegen Dürre Ausnahmezustand aus

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Für fünf Regionen im Norden Italiens hat die Regierung in Rom einen Ausnahmezustand ausgerufen. 36,5 Millionen Euro an Soforthilfen stehen bereit.

Aufgrund der anhaltenden Dürre hat die Regierung von Italien für fünf Regionen im Norden den Notstand ausgerufen und rund 36 Millionen Euro Soforthilfe bereitgestellt.

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Italiens Regierung hat wegen der gravierenden Trockenheit in fünf Regionen des Landes bis zum 31. Dezember dieses Jahres den Notstand beschlossen.

  • Lombardei
  • Piemont
  • Emilia-Romagna
  • Venetien
  • Friaul-Julisch Venetien

Am Montagabend traf sich dazu der Ministerrat, teilte der Amtssitz von Ministerpräsident Mario Draghi mit.

36,5 Millionen Euro Soforthilfe

Damit kann die Regierung einfacher Gelder und Hilfsmittel zur Bekämpfung der Folgen der Trockenheit in den Alpengebieten und den landwirtschaftlich wichtigen Gegenden entlang des Flusses Po frei machen. Rom stellte den Regionen 36,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Notstand gilt damit in den Gegenden, die am stärksten von der Dürre betroffen sind. Vor allem Norditalien erlebt derzeit heftige Trockenheit. Große Seen wie etwa der Gardasee führen deutlich weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit.

Die italienische Regierung will den betroffenen Regionen 36,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Folgen der Dürre abzufedern, so ZDF-Korrespondentin Annette Hilsenbeck.

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Fluss Po besonders stark betroffen

Der Wasserstand im Fluss Po - der längste Strom Italiens - ging so weit zurück, dass an der Meermündung Salzwasser kilometerweit in das Flussbett drang. Die Pegelstände sind an manchen Stellen so niedrig wie seit 70 Jahren nicht mehr. Städte wie Pisa und Verona schränkten unlängst die Wassernutzung ein. Venedig und Mailand drehten einen Teil der Brunnen ab.

Weitere Folge der Dürre: Die Stromerzeugung aus Wasserkraft geht zurück. Wasserkraftwerke gibt es vor allem in den Bergen im Norden des Landes. Sie liefern normalerweise fast ein Fünftel des in Italien benötigten Stroms.

Monatelang hat es zu wenig geregnet in Norditalien. Der Wasserstand des Flusses Po ist viel zu niedrig. Das wird auch für Landwirte zum Problem.

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Waldbrandgefahr in vielen Gebieten erhöht

Weite Teile Italiens erleben seit Wochen eine Dürreperiode und extreme Hitze. Trockenheit und starke Winde fachen immer wieder Wald- und Buschbrände an. Auf der beliebten Ferieninsel Sizilien gilt in vielen Provinzen die höchste Waldbrand-Warnstufe, etwa um Palermo und Messina.

Wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte, ist außerdem in einem Park im Nordwesten der italienischen Hauptstadt Rom ein Feuer ausgebrochen, wenige Kilometer vom Vatikan entfernt. Ein Hubschrauber unterstütze die Einheiten am Boden bei den Löscharbeiten, hieß es. Im Zentrum der Stadt regnete es zum Teil Asche vom Himmel und eine hohe Rauchsäule war zu sehen.

Risse im sind im Erdreich des Flussbettes zu sehen

Autowäsche und Pools verboten - Extreme Dürre: Verona rationiert Trinkwasser 

Die Po-Ebene in Norditalien erlebt die schlimmste Dürre seit 70 Jahren. In der Stadt Verona ist die Bewässerung von Gärten und das Befüllen von Swimmingpools nun verboten.

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