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Hitze und Dürre in Italien : Draghi kündigt Notfallpläne gegen Hitze an

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Italien droht ein Wochenende mit extremer Hitze. Und leidet unter langanhaltender Trockenheit. Aufgrund des Wassermangels plant Ministerpräsident Draghi jetzt Notfallmaßnahmen.

Ausgetrocknetes Flussbett des Po, Italien
Italien leidet derzeit unter der schlimmsten Dürre seit 70 Jahren.
Quelle: reuters

In Italien droht am Wochenende zusätzlich zur anhaltenden Trockenheit eine landesweite Hitzewelle. Das Gesundheitsministerium gab am Donnerstag in seiner Vorhersage die höchste Hitzewarnstufe für 22 italienische Städte aus.

Darunter sind unter anderem Rom, Palermo, Neapel, Florenz und Bologna. Die Meteorologen erwarten in der offiziellen Wettervorhersage regional Temperaturen von knapp unter 40 Grad

Ende Juni rollte bereits eine Hitzwelle durch weite Teile Europas. Die Temperaturen stiegen auf über 40 Grad - mit entsprechenden Folgen.

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Warnung vor Hitzekollaps über Tag

Die Experten warnen damit vor negativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch die Hitze. Sie raten etwa, zwischen 11.00 und 18.00 Uhr nicht in die Sonne zu gehen und verkehrsreiche Orte zu meiden.

Unterdessen spitzt sich die Dürre-Situation am längsten Fluss Italiens, dem Po, weiter zu. Laut des Lageberichts vom Mittwoch konnten die jüngsten Regenfälle kaum Abhilfe schaffen. Der Fluss ist an manchen Stellen sehr stark ausgetrocknet.

Viel zu wenig bis gar kein Regen - das ist seit Monaten die Situation im Norden Italiens. Vor allem für die Landwirtschaft ist die Dürre schon jetzt verheerend.

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Ausgetrockneter Fluss Po droht zu versalzen

Wegen des niedrigen Pegels drang an der Meermündung zur Adria bereits bis auf 30 Kilometer ins Landesinnere Salzwasser in das Flussbett.

Die Beobachtungsstelle für die Lage am Fluss Po empfiehlt deshalb, noch weniger Wasser aus dem Strom zu entnehmen und stattdessen die großen Seen wie den Lago Maggiore, Comer See und Gardasee anzuzapfen.

Trockenheit, Waldbrände und Dürren - Italien leidet unter Wasserknappheit. Alle Bürger sollen Wasser sparen. Der längste Fluss im Norden, der Po, führt kaum noch Wasser.

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Italien plant Notfallmaßnahmen wegen der Dürre

Ministerpräsident Mario Draghi kündigte am Donnerstagabend Maßnahmen Roms wegen der Trockenheit an. Von Montag an werde sich die Regierung um Notfallpläne in den betroffenen Landesteilen kümmern. Dies fordern die Regionen vor allem im Norden schon seit Wochen.

Draghi wies auch auf strukturelle Probleme hin: So seien die Wasserspeicherbecken und die Leitungen des Landes teils in so einem maroden Zustand, dass darin 30 Prozent des Wassers verloren gehe.

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