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Noch nie gesehene Aufnahmen : James-Webb-Teleskop zeigt Jupiter-Polarlicht

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Noch nie gesehene Aufnahmen vom Jupiter - die haben Wissenschaftler mit dem James-Webb-Teleskop geschossen. Zu erkennen: Neben dem Polarlicht auch der sogenannte Rote Fleck.

Mit dem neuen James-Webb-Teleskop wurden Bilder vom Jupiter aufgenommen. Zu erkennen ist unter anderem der Rote Fleck: ein Wirbelsturm mit einem größeren Durchmesser als die Erde.

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Wissenschaftler haben mit dem neuen James-Webb-Teleskop noch nie gesehene Aufnahmen vom Jupiter geschossen. Auf den am Montag veröffentlichten Bildern sind unter anderem das Polarlicht über dem Nord- und dem Südpol des Planeten zu sehen sowie Wirbel polaren Dunstes.

Der sogenannte Rote Fleck, ein langlebiger Wirbelsturm mit einem größeren Durchmesser als die Erde, ist strahlend hell zu erkennen, ebenso wie kleinere Stürme. Eine besonders spektakuläre Aufnahme zeigt die zarten Jupiterringe, sowie zwei kleine Monde des Planeten vor einer Reihe glitzernder Galaxien.

Infrarotbilder des James-Webb-Teleskops eingefärbt

Die Astronomin Imke de Pater von der Universität Berkeley sagte:

Wir haben den Jupiter noch nie so gesehen. Es ist alles ziemlich unglaublich.
Imke de Pater, Astronomin

Und weiter: "Um ehrlich zu sein, wir hatten echt nicht erwartet, dass es so gut ist."

Die bereits im Juli aufgenommenen Infrarotbilder wurden nach Angaben des amerikanisch-französischen Forscherteams künstlich blau, weiß, grün, gelb und orange gefärbt, um die Besonderheiten herauszuheben.

Weltraumteleskop von ESA entwickelt

Das von den USA, Kanada und der europäischen Raumfahrtbehörde ESA gebaute James-Webb-Teleskop war Ende vergangenen Jahres von Französisch-Guayana gestartet und auf dem Weg zum Zielort in einem komplexen Verfahren entfaltet worden.

Seit dem Sommer späht es in 1,6 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde in die Tiefen des Weltalls.

Das neue Weltraumteleskop liefert die bislang tiefsten Einblicke in die Anfangszeit des Universums. James-Webb ist größer und leistungsstärker als sein Vorgänger Hubble.

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Forscherteam will Neues über die Entstehung der Welt erfahren

Wissenschaftler hoffen, mit dem zehn Milliarden Dollar teuren Gerät bis zur Entstehung der ersten Sterne und Galaxien vor 13,7 Milliarden Jahren zurückblicken und neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums gewinnen zu können.

Das James-Webb-Teleskop mit ausgebreitetem Sonnenschild: In 1,5 Millionen Kilometer Entfernung zur Erde soll es neue Erkenntnisse zu den Anfängen des Alls liefern.

Nachrichten | Panorama - Erkunden Sie den Hubble-Nachfolger interaktiv 

Mit dem James-Webb-Teleskop startet heute eine Zeitreise zu den Anfängen des Universums. Was macht es so besonders? Entdecken Sie das Teleskop im 3D-Modell.

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