Sie sind hier:

Nach Atomkatastrophe - Fukushima: Kontaminiertes Wasser ins Meer

Datum:

Japan will eine Million Tonnen kontaminiertes Fukushima-Wasser ins Meer ablassen. Die Arbeiten zum Ableiten des verstrahlten Kühlwassers sollen in etwa zwei Jahren beginnen.

Japan hat angekündigt, konterminiertes Wasser aus dem Unglücksreaktor in Fukushima ins offene Meer zu leiten. Man wolle damit in zwei Jahren beginnen, so Ministerpräsident Suga.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Die japanische Regierung will über mehrere Jahre hinweg kontaminiertes Wasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer ablassen. Aktuell haben sich rund 1,25 Millionen Tonnen Wasser in der Anlage von Fukushima angesammelt.

Wie die Regierung am Dienstag mitteilte, sollen die Arbeiten zum Ablassen des verstrahlten Kühlwassers in etwa zwei Jahren beginnen. "Unter der Prämisse der strikten Einhaltung der festgelegten regulatorischen Standards wählen wir die Freisetzung im Meer", hieß es in einer Erklärung.

Fukushima: Umweltschützer demonstrieren

Die Pläne haben bereits Proteste bei Umweltschützern, Fischern und Landwirten der Region ausgelöst sowie Besorgnis in Peking und Seoul. Der gesamte Prozess werde vermutlich Jahrzehnte dauern.

Das Wasser müsse erneut gefiltert und verdünnt werden, um schädliche Isotope zu entfernen und internationalen Standards zu entsprechen. Die Internationale Atomenergiebehörde hat den Vorschlag für das Ablassen des aufbereiteten Fukushima-Wassers bereits gebilligt.

Die Folgen der Reaktor-Katastrophe von Fukushima sind auch zehn Jahre nach dem Vorfall nicht beseitigt. Ein Riesenproblem sind die Unmengen kontaminierten Wassers. Weil Lagerplatz knapp wird, will es die japanische Regierung nach und nach ins Meer leiten.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Millionen Tonnen verseuchtes Wasser

Die Entscheidung soll einen jahrelangen Streit um hunderttausende Tonnen Wasser beenden, das unter anderem zur Kühlung der Atomanlage nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Jahr 2011 verwendet worden war.

Seitdem müssen Reaktoren mit Wasser gekühlt werden, um eine Kernschmelze zu verhindern. Der Betreiber Tokio Electric hatte erklärt, 2022 werden die Lagerkapazitäten erschöpft sein.

Atomkatastrophe in Fukushima

Das am Meer gelegene Atomkraftwerk Fukushima war kurz nach einem schweren Erdbeben am 11. März 2011 von einer fast 15 Meter hohen Tsunami-Wasserwand getroffen worden.

Das Kühlsystem des Kraftwerks fiel aus, in drei der sechs Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Die Katastrophe verwandelte umliegende Orte in Geisterstädte. Es war das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.

Zehn Jahre ist es her, als ein Erdbeben eine Katastrophe in Fukushima ausgelöst hat. Heute gibt es noch viele Nachwirkungen des Super-Gaus.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.