Sie sind hier:

Verheerendes Feuer in Japan : Osaka: Brand in Psychiatrie war wohl geplant

Datum:

Nach dem Brand in einer japanischen Psychiatrieklinik in Osaka kommen mehr Details zum mutmaßlichen Brandstifter ans Licht. Die Tat war möglicherweise von langer Hand vorbereitet.

Brand in einer psychiatrischen Klinik in Osaka, Japan
In einer japanischen Klinik wurden bei einem Brand dutzende Menschen verletzt, mindestens 24 starben. Nun zeigt sich, dass der tatverdächtige Brandstifter die Tat von langer Hand geplant haben könnte.
Quelle: ap

Nach der verheerenden Brandkatastrophe in einer Psychiatrieklinik im japanischen Osaka mit zwei Dutzend Toten werden immer mehr Details über den mutmaßlichen Brandstifter bekannt. Wie japanische Medien am Montag unter Berufung auf Ermittlungskreise berichteten, hatte der 61-jährige Japaner die Tat offenbar sorgfältig geplant.

So soll er im vorigen Monat bei einer Tankstelle Benzin besorgt sowie Feuerzeug und eine Spraydose dabei gehabt haben. Obwohl noch gar kein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt ist, hat die Polizei bereits die Identität des Verdächtigten samt vollem Namen und Alter bekannt gemacht. Er liegt mit schweren Verletzungen, unter anderem Verbrennungen an der Luftröhre, derzeit im Krankenhaus.

24 Menschen sterben bei Brand in japanischer Klinik

Bei dem Brand auf der vierten Etage eines Hochhauses der Millionen-Metropole waren am Freitag 24 Menschen - 10 Frauen und 14 Männer - ums Leben gekommen. Insgesamt waren 27 Opfer ins Krankenhaus gebracht worden, darunter der mutmaßliche Brandstifter. Die Polizei habe seine Patientenkarte für die Psychiatrieklinik gefunden, hieß es.

Fenster des vierten Stocks eines achtstöckigen Gebäudes sind nach einem tödlichen Brand verhüllt.

Polizei ermittelt - Osaka: Mindestens 24 Tote bei Hochhausbrand 

War es Brandstiftung? Bei einem Feuer in einem Hochhaus in Osaka sterben mindestens 24 Menschen.

Der Metallarbeiter soll bis vor elf Jahren mit Unterbrechungen bei einer Fabrik in Osaka beschäftigt gewesen sein und galt als fleißiger und gewissenhafter Mitarbeiter. 2010 habe er erneut gekündigt, seither habe es keinen Kontakt zu ihm gegeben, wurde der Ex-Arbeitgeber zitiert.

Mann setzte in japanischer Klinik Flüssigkeit in Brand

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler hatte der Verdächtigte im Empfangsbereich beim Wartezimmer der Klinik zwei Papiertüten mit einer Flüssigkeit nahe eines Heizgerätes abgestellt. Dann habe er gegen sie getreten und die auslaufende Flüssigkeit in Brand gesteckt, berichteten japanische Medien. Dabei soll es sich um brennbares Öl oder Benzin gehandelt haben.

Am Unglücksort hätten die Einsatzkräfte Spuren davon gefunden, hieß es. Das Feuer breitete sich auf einer Fläche von rund 25 Quadratmetern aus. Die 24 Todesopfer, von denen mehrere laut Berichten vom Montag noch nicht identifiziert sind, könnten an Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sein, hieß es.

ZDFheute Update

Nachrichten | In eigener Sache - Jetzt das ZDFheute Update abonnieren 

Starten Sie gut informiert in den Tag oder Feierabend. Verpassen Sie nichts mit unserem kompakten Nachrichtenüberblick am Morgen und Abend. Jetzt bequem und kostenlos abonnieren.

Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.