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Trump in der Kritik - Biden trifft Floyds Familie vor Beerdigung

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Während US-Präsident Trump sich nicht klar gegen Rassismus in den USA stellt, trifft sein voraussichtlicher Kontrahent Joe Biden die Familie George Floyd.

Der Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten will sich wegen der aktuellen Anti-Rassismus-Proteste als Präsident für Polizeireformen einsetzen.

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Während US-Präsident Donald Trump wegen der politischen Handhabe im Fall des während eines brutalen Polizeieinsatzes gestorbenen Afroamerikaners George Floyd immer mehr in die Kritik gerät, wird sein voraussichtlicher Widersacher im Kampf um die Präsidentschaft, Joe Biden, die Familie von Floyd persönlich treffen. Das berichten unter anderem die "New York Times" und der Nachrichtensender CNN.

Joe Biden sendet Videobotschaft für die Beerdigung

Biden werde sich am Montag mit den Angehörigen in Houston im Bundesstaat Texas mit Floyds Angehörigen treffen, einen Tag vor der Beerdigung. Der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten werde zudem eine Videobotschaft für Floyds Bestattung aufnehmen, hieß es weiter.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden während einer Rede in Delaware.

Nach Tod von George Floyd -
Biden verspricht Kampf gegen Rassismus
 

Joe Biden plant bereits für den Fall seiner Wahl zum US-Präsidenten: Er verspricht, gegen Rassismus und Polizeigewalt zu kämpfen und das unter Trump gespaltene Land zu einen.

Gegen Rassismus und Ungleichheit

Er wird demnach nicht selbst an der Zeremonie teilnehmen. Er wolle die Beerdigung nicht durch zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen stören, die bei seiner Anwesenheit nötig wären, hieß es in den Berichten weiter. Biden hat sich seit Floyds Tod bereits mehrfach gegen "systematischen Rassismus" und die anhaltende Ungleichheit in den USA ausgesprochen.

US-Präsident Donald Trump hat Floyds Tod zwar mehrfach verurteilt. Ihm wird jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis zu zeigen für den gegenwärtigen Zorn im Land. Seit dem Tod von George Floyd ist es in den USA - und auch weltweit - zu großen Protesten gegen Polizeigewalt, Rassismus und Diskriminierung gekommen.

Zwei Wochen nach dem Tod von George Floyd halten die Proteste gegen Rassismus in den USA weiter an. Die Polizeibehörde von Minneapolis soll aufgelöst werden.

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Republikaner Colin Powell unterstützt Biden

Kritik an Trump kommt mittlerweile auch verstärkt aus den eigenen politischen Reihen. Als erster ranghoher Republikaner hat sich der ehemalige US-Außenminister Colin Powell offen für die Wahl des Demokraten Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl im November ausgesprochen.

Powell sagte am Sonntag dem Sender CNN, Amtsinhaber Donald Trump, ebenfalls Republikaner, habe sich von der US-Verfassung entfernt und sei eine Gefahr für das Land und dessen Demokratie.

Ich kann Präsident Trump in keinster Weise in diesem Jahr unterstützen.
Ex-US-Außenminister Colin Powell

Der Vier-Sterne-General, der einst Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte und von 2001 bis 2005 US-Außenminister unter dem damaligen Präsidenten George W. Bush war, sagte auf die Frage, ob er Biden wählen werde: "Ich werde für ihn stimmen."

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