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Wahre Verbrechen - Der Kannibale vom Landeskriminalamt

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Als Kripo-Ermittler hat Frank Haschke oft mit schlimmen Verbrechen zu tun. Aber dieser Fall bringt ihn an seine Grenzen. Ein Kollege soll einen Mann getötet und zerteilt haben.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
10 min
Datum:

Hannover, November 2013: Auf einer Polizeidienststelle meldet ein Mann seinen Geschäftspartner als vermisst. Woischek S., so der Name des Vermissten, sei zu mehreren Treffen nicht erschienen und seit ein paar Tagen auch telefonisch nicht mehr erreichbar. In der Wohnung des Mannes stellen die Beamten einen Laptop sicher. Es gelingt, auf zuletzt gelöschte Daten von Woischek S. zuzugreifen.

Die Polizisten staunen nicht schlecht: Sie finden E-Mails auf dem Computer, die darauf hindeuten, dass Woischek S. sich töten lassen möchte. Und nicht nur das: Die bisher unbekannte Person am anderen Ende des Postfachs teilt darüber hinaus offenbar Kannibalismus-Phantasien von Woischek S..

Verabredung über Internet-Plattform?

Die Beamten können auch eine Internetplattform recherchieren, auf der Woischek S. regelmäßig unterwegs ist. "Caligula31" nennt sich dort die Person, die sich kurz vor dem Verschwinden mit dem Vermissten ausgetauscht hat. Spezialisten der Polizei können die privaten Daten dieses Users feststellen. Sein Name: Detlev G. Sein Wohnort: das Gimmlitztal, ein abgelegener Ort, 35 Kilometer von Dresden entfernt. Befindet sich hier auch Woischek S.?

Bildcollage - links Portrait des Vermissten Woischek S. (Gesicht technisch verfremdet) Quelleneinblendung "Polizeifoto" - Im Hintergrund rechts eine Straße und das Ortsschild "Glimmlitztal"
Befindet sich der Vermisste Woischek S. (Foto) in Glimmlitztal?

Die Polizei Hannover schaltet jetzt die Kollegen in Dresden ein. Hauptkommissar Haschke schickt seine Mitarbeiter zur besagten Adresse. Die ersten Ermittlungen ergeben: Detlev G. betreibt dort eine Pension. Er ist geschieden, und hat zwei Kinder. In zweiter Ehe hat er einen Mann geheiratet. Durch einen Zufall wird noch ein brisantes Detail über Detlev G. bekannt.

Einer unserer Kollegen hat den Mann auf einem Foto eindeutig erkannt. Er kannte ihn persönlich und sagte 'Das ist Detlev G., der ist Schrift-Sachverständger im Landeskriminalamt.'
Frank Haschke, Ermittler

Die Beamten sind überrascht, dass sich ein Kollege so im Internet präsentiert. Hat sich der LKA-Beamte tatsächlich zum Mord verabredet? Frank Haschke will nicht länger warten. Das Gelände, auf der sich die Pension von Detlev G. befindet, ist riesig: Spürhunde und Sucheinheiten werden hinzugezogen.

Foto von Detlef G. mit Quellenangabe "Polizeifoto". Das Gesicht wurde technisch verfremdet.
Der Verdächtige Detlev G.

Während die Dresdner Beamten nach dem mutmaßlichen Opfer suchen, wird der Verdächtige Detlev G. in seinem Dienstzimmer im Landeskriminalamt festgenommen. Was hat er mit dem Verschwinden von Woischek S. zu tun?

Die Auflösung dieses Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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