Sie sind hier:

Wahre Verbrechen - Der mordende Versicherungsvertreter

Datum:

Eine junge Mutter liegt erdrosselt in ihrer Wohnung im hessischen Kassel. Ihr letzter Gast: offenbar ein Versicherungsvertreter. Ist er auch der Täter?

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
12 min
Datum:

Kassel im Jahr 1982: Anita G., 33 Jahre alt, liegt tot in ihrer Wohnung. Ihr Lebensgefährte hat die Leiche der jungen Frau im Arbeits- und Schlafzimmer gefunden. Er alarmiert die Polizei. Sein Notruf landet bei Volker Führer. Er  ist damals beim Kriminaldauerdienst und als erster am Tatort.

Bild aus der Polizeiakte zeigt Leichenfundort - die Leiche wurde auf dem Foto technisch verfremdet.
Die Spurensicherung hat die Auffindesituation der Leiche genau mit Fotos dokumentiert.

In der Brust der Frau steckt ein Messer. Anita G., Mutter von zwei kleinen Kindern, wurde brutal umgebracht. Die Mordkommission befragt die Nachbarn und bekommt einen wichtigen Hinweis.

Ein Mann wurde dabei beobachtet, wie er kurz nach der Tat das Haus verlassen hat, unter dem Arm eine Tasche. Er wird als Versicherungsvertreter beschrieben, sei in einen Mercedes gestiegen.

Hat der Versicherungsvertreter etwas mit der Tat zu tun?

Wegen der Art und Weise, auf die Anita G. sterben musste, glaubt die Mordkommission, dass der Täter nicht zum ersten Mal zugeschlagen hat. Routinemäßig werden deshalb auch Inhaftierte in umliegenden Gefängnissen überprüft: Gibt es Sexualverbrecher, die zum Tatzeitpunkt Freigang hatten?

Man hat die entsprechenden Listen der Justizvollzugsanstalten überprüft und ist dabei auf eine Person gestoßen, die wegen Sexualdelikten dort eingesessen hat.
Volker Führer, Polizei Kassel

Es ist der Versicherungsvertreter Walter G., verurteilt wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung. Walter G. hatte am Tag des Mordes Freigang - und: Er war mit einem Mercedes unterwegs. Doch Walter G. hat ein wasserdichtes Alibi.

BIld aus der Polizeiakte s/w zeigt Auto eines Tatverdächtigen, geparkt am Straßenrand in der Nähe des Tatorts.
Wer ist der ominöse Versicherungsvertreter mit dem Mercedes?

Es gibt keine weiteren Ermittlungsansätze, der Fall wird auf Eis gelegt. 25 Jahre später, im Jahr 2007, nimmt sich Volker Führer den Fall wieder vor. Und er holt den DNA-Experten des Landeskriminalamts Wiesbaden mit dazu: Harald Schneider. Führer hofft, dass der Spezialist den Mörder überführen kann.

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.