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Globale Durchschnittstemperatur : 2021 war eines der sieben heißesten Jahre

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2021 lag die globale Durchschnittstemperatur 1,11 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auch sonst war 2021 besonders.

Waldbrand in Kalifornien
Kalifornien leidet unter vom Klimawandel angeheizten Waldbränden.
Quelle: dpa

Das vergangene Jahr war - gemessen an der globalen Durchschnittstemperatur - eines der sieben heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als hundert Jahren. Die globale Durchschnittstemperatur lag 2021 bei etwa 1,11 Grad über dem Niveau von 1850 bis 1900.

Das teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) unter Berufung auf Daten aus mehreren Studien in Genf mit. Zudem lag die globale Durchschnittstemperatur das siebte Jahr in Folge mehr als 1 Grad über dem vorindustriellen Niveau.

2016 bisheriges Rekordjahr bei Erderwärmung

Mit dem jüngsten Wert von plus 1,11 Grad erreiche die globale Erwärmung bereits die Untergrenze dessen, was das Pariser Klimaabkommen vermeiden wolle, so die Weltwetterorganisation. Das bisherige Rekordjahr war 2016 mit rund 1,2 Grad über dem vorindustriellen Niveau, dicht gefolgt von 2019 und 2020.

Die WMO betont, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Jahren teils so gering sind, dass eine genaue Reihenfolge kaum festzulegen ist.

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Hohe Temperaturen trotz La-Niña-Effekt

Die hohen Temperaturen kamen 2021 zustande, obwohl das Jahr durch La Niña geprägt war. Dieses alle paar Jahre auftretende Wetterphänomen drückt die globale Durchschnittstemperatur, weil sich dabei die oberen Wasserschichten des tropischen Ostpazifiks starker als gewöhnlich abkühlen.

Das Jahr 2021 werde durch eine Rekordtemperatur von nahezu 50 Grad in Kanada, außergewöhnliche Regenfälle, tödliche Überflutungen in Europa und Asien sowie Dürren in Teilen Afrikas und Südamerikas in Erinnerung bleiben, sagte Taalas.

Australien hat mit 50,7 Grad Celsius einen neuen Hitzerekord erreicht. Gemessen wurde die Temperatur in dem Küstenort Onslow im Westen des Kontinents.

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1 min
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WMO: Klimawandel auf jedem Kontinent spürbar

Die Hitzewerte in Kanada im vergangenen Sommer kämen Verhältnissen in der algerischen Sahara gleich. Die Folgen des Klimawandels und wetterbezogene Risiken hatten laut dem Generalsekretär spürbare und verheerende Auswirkungen auf jedem Kontinent.

Die globale Erwärmung und andere langfristige Trends des Klimawandels dürften sich wegen der rekordhohen Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre, die die Wärmestrahlung absorbieren, fortsetzen.
WMO

Die WMO betrachtet für ihre Statistik der wärmsten Jahre die Daten von sechs führenden Institutionen. Darunter sind die US-Klimabehörde NOAA und der Copernicus-Klimawandeldienst der EU. NOAA hatte 2021 als sechstwärmstes Jahr eingeordnet.

Im Klimapakt von Glasgow haben die Länder der Welt im November bekräftigt, die Erderhitzung bei 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit stoppen zu wollen. Bislang reichen die Klimaschutzmaßnahmen dafür jedoch bei weitem nicht aus.

Klimawandel: Ein farbiges Balkendiagramm vor dunklen, tristen Wolken. Die Balken sind entsprechend der Abweichung der Temperatur vom Mittelwert von 1881 bis 1910 eingefärbt.
Grafiken

ZDFheute-KlimaRadar - Daten zum Klimawandel im Überblick 

Wie hat sich das Klima bereits verändert? Wie könnte es künftig bei Ihnen vor Ort aussehen? Die wichtigsten Zahlen im KlimaRadar von ZDFheute.

von Michael Hörz, Moritz Zajonz

Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Version dieses Beitrags wurde im Vorspann 2021 als wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen bezeichnet. Richtig ist, dass es eines der sieben heißesten Jahre war.

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