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Klimakrise in Europa : 2022 war Europas wärmster Sommer

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Rekordtemperaturen, mehr Treibhausgase, heftige Wetterereignisse – 2022 war ein Jahr der Klimaextreme. Das zeigt der europäische Klima-Beobachtungsdienst Copernicus.

Mehr Extremwetter und Hitzerekorde: 2022 gilt als wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Der Klima-Informationsdienst „Copernicus“ zieht Bilanz.

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Wer es bisher nur im Gefühl hatte, bekommt hier die Bestätigung: Das Jahr 2022 war extrem warm. Zum achten Mal in Folge lagen die Temperaturen um mehr als 1 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. Genau das hat der Copernicus Climate Change Service bekannt gegeben.

Im Auftrag der EU-Kommission schaut dieser Dienst zum Jahreswechsel auf die vorangegangenen zwölf Monate und fasst alle Temperaturen, Treibhausgaskonzentrationen und bedeutenden Klima- und Wettereignisse zusammen.

Temperaturabweichungen über die Jahre
2022 war das zweitwärmste Jahr in Europa - der Sommer war sogar der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
Quelle: Copernicus Climate Change Service

Ergebnis für 2022: Sowohl in Europa als auch weltweit wurden gleich mehrere Hitze-Rekorde gebrochen. Gleichzeitig waren große Regionen von Dürren, Waldbränden und Überschwemmungen betroffen.

"Wirklich herausragend", findet Dr. Freja Vamborg vom Copernicus Climate Change Service, "waren die vielen Hitzewellen nicht nur im Sommer, sondern auch schon im Mai. Und dann hatten wir sogar noch im Oktober eine Hitzewelle in großen Teilen von Westeuropa."

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Gemeinsam mit anderen Wissenschaftler*innen hat Vamborg die Daten des vergangenen Jahres ausgewertet und als Klima-Highlights 2022 veröffentlicht.

251 Milliarden Euro im Jahr 2022 - Enorme Schäden durch Naturkatastrophen 

Verheerende Stürme, Überflutungen und Brände haben 2022 weltweit Schäden von 251 Milliarden Euro verursacht. Die Häufigkeit solcher Naturkatastrophen nimmt laut Forschern zu.

Videolänge

Europa mit dem stärksten Temperaturanstieg

Während es weltweit das fünftwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, erlebte Europa das zweitwärmste. Nur 2020 war noch wärmer. Die erwähnten intensiven Hitzewellen sorgten vor allem in West- und Nordeuropa dafür, dass es auch der heißeste europäische Sommer wurde, der jemals aufgezeichnet wurde.

Zunehmende Hitze, Trockenheit, Brände und Überschwemmungen. Meteorologin Katja Horneffer erklärt die Phänomene. Dies alles sind Folgen der Erderwärmung.

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Und noch ein Rekord: Auf keinem anderen Kontinent der Erde ist die Temperatur so rasant gestiegen wie in Europa. In den letzten 30 Jahren mehr als doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt.

Solange die Menschen weiterhin Treibhausgase durch ihre Aktivitäten ausstoßen, werden diese Konzentrationen weiterhin ansteigen.
Dr. Freja Vamborg, Copernicus Climate Change Service

Und das beschleunige den Temperaturanstieg und führe zu weiteren Auswirkungen, so Vamborg.

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Extremwetter und Emissionen

Ob am Rhein oder in der italienischen Po-Ebene – die dauerhaft viel zu geringen Niederschläge führten bei den hohen Temperaturen zu Niedrigwasser und weit verbreiteten Dürreperioden. Und auch in vielen Waldgebieten war es so trocken, dass das Gehölz und Bäume brannten.

Frankreich, Spanien, Deutschland, Slowenien und das Vereinigte Königreich kämpften gegen heftige Feuer. Dabei stiegen allein zwischen Juni und August so viele Schadstoffe in die Luft wie schon lange nicht mehr. Schätzungen zufolge waren es die höchsten Gesamtemissionen von Waldbränden im Sommer innerhalb der vergangenen 15 Jahren.

Weltkarte mit dem CO2-Ausstoß der Länder vor einer Windkraftanlage und einem Kohlekraftwerk
Grafiken

ZDFheute-KlimaRadar - Daten zum Klimawandel im Überblick 

Wie hat sich das Klima bereits verändert? Wie viel CO2 haben die Länder seit 1990 eingespart? Die wichtigsten Zahlen im KlimaRadar von ZDFheute.

von Michael Hörz, Moritz Zajonz
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