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Moskau spricht von Sabotage : Krim: Explosion in Munitionslager

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Im Norden der Halbinsel Krim ist russischen Angaben zufolge ein Munitionsdepot explodiert. Zuvor war dort ein Brand ausgebrochen. Zwei Menschen wurden verletzt.

Nach der Explosion in einem Munitionsdepot auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat das Verteidigungsministerium in Moskau von einem "Sabotageakt" gesprochen.

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Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es nach Behördenangaben erneut eine Explosion in einem Militärobjekt gegeben. Im Norden der Krim sei es am Dienstagmorgen in einem Munitionslager zu Detonationen gekommen, teilten die Behörden mit.

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Auf Videos in den sozialen Netzwerken waren ein großes Feuer und eine Rauchwolke zu sehen.

Auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat es nach Behördenangaben erneut eine Explosion in einem Militärobjekt gegeben. "Die lokalen Behörden sprechen von zwei Verletzten", so ZDF-Korrespondent Henner Hebestreit.

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Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums wurden ein militärisches Lagerhaus sowie zivile Infrastruktur wie ein Kraftwerk und Stromleitungen durch einen Sabotage-Akt beschädigt. Der Tatort befinde sich in der Nähe des Ortes Dschankoj im Norden der Halbinsel, teilt das Ministerium laut Nachrichtenagentur Tass weiter mit.

Explosionen in Mayskoye auf der Krim
Laut Behörden gab es eine Explosion in einem Munitionslager. Russland hat die Krim 2014 annektiert.
Quelle: reuters

Sicherheitszone für Zivilisten wird eingerichtet

Schwerverletzte gab es laut russischem Verteidigungsministerium nicht. Krim-Chef Sergej Aksjonow sprach von zwei Verletzten und mehr als 3.000 Evakuierten in den Dörfern Maiskoje und Asowskoje im Norden der Krim.

Nach Behördenangaben kam es in dem Dorf Maiskoje zu der Explosion und zwar auf dem Gelände eines früheren Bauernhofes, der von den russischen Streitkräften als Munitionslager genutzt wird. Auch eine Umspannstation für die Stromversorgung soll in Brand geraten sein, hieß es.

ZDFheute live spricht mit einer russischen Investigativ-Journalistin und dem Russlandexperten Nico Lange über russische Saboteure, die gegen den Krieg Widerstand leisten.

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48 min
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Kiew: "Die Entmilitarisierung ist im Gang"

Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak schrieb zu dem Zwischenfall auf Twitter: "Der Morgen nahe Dschankoj begann mit Explosionen. Zur Erinnerung: Die Krim eines normalen Landes heißt Schwarzes Meer, Berge, Erholung und Tourismus; die von Russen besetzte Krim bedeutet Explosionen von Depots und ein hohes Todesrisiko für die Invasoren und Diebe. Die Entmilitarisierung ist im Gang."

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Der Leiter des ukrainischen Präsidialamts, Andrij Jermak, bezeichnete die Explosion im Online-Dienst Telegram als eine "Operation 'Entmilitarisierung'" und lobte sie als "Meisterleistung der ukrainischen Streitkräfte". Diese würden ihre Arbeit fortsetzen, bis alle ukrainischen Gebiete "vollständig befreit" seien.

Der Zugverkehr wurde eingeschränkt. Die Züge von Moskau sollten nur noch bis Wladislawowka fahren. Von dort ging es weiter per Bus in die Krim-Hauptstadt Simferopol.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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Letzte Woche schon mal Explosionen auf Krim

Erst am Dienstag vor einer Woche gab es schwere Explosionen auf einem russischen Militärstützpunkt. Bei den Explosionen auf der Basis in Saki nahe dem Kurort Nowofjodorowka wurde nach Behördenangaben ein Mensch getötet. Es gab demnach auch 14 Verletzte.

Experten gehen davon aus, dass die Ukraine der Basis einen Schlag versetzte und dabei mehrere Kampfjets zerstörte. Offiziell bestätigt hat Kiew den Angriff nicht. Russland hingegen behauptet, es sei wegen Verstoßes gegen den Brandschutz zu der Explosion gekommen.

Schon am 31. Juli schlug bei der russischen Schwarzmeerflotte in der Hafenstadt Sewastopol nach Behördenangaben eine ukrainische Drohne ein. Auch dabei gab es Verletzte.

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