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Städte- und Gemeindebund : Dürfen "nicht eins zu eins wiederaufbauen"

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Nach der Flut-Katastrophe müssen viele Häuser und Brücken gänzlich neu errichtet werden. Alte Fehler dürften aber nicht wiederholt werden, findet der Städte- und Gemeindebund.

Nach der Flut-Katastrophe müssen viele Häuser und Brücken gänzlich neu errichtet werden. Alte Fehler dürften aber nicht wiederholt werden, findet der Städte- und Gemeindebund.

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Die Aufräumarbeiten nach den Flutwellen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz vor zehn Tagen laufen noch. 400 Millionen Euro wollen Bund und Länder baldmöglichst an die Opfer der Hochwasserkatastrophe auszahlen.

Ungleich höhere Beträge sind später für den Wiederaufbau nötig. Gerd Landsberg, seit 1998 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, geht von einem zweistelligen Milliardenbetrag aus. Das sagte er mit Blick auf die Schäden dem Deutschlandfunk.

Häuser beim Wiederaufbau an veränderte Bedingungen anpassen

Der Wiederaufbau werde Jahre dauern. Wichtig sei die Erkenntnis, dass viele zerstörte Gebäude und Bauwerke nicht eins zu eins wieder errichtet werden könnten. Was wiederaufgebaut werde, müsse zukünftig andere Anforderungen erfüllen.

Die Häuser müssten so gebaut werden, dass die beiden unteren Geschosse überspült werden können, dass man die elektrische und sonstige Versorgung nicht in den Keller, sondern in den Dachboden schafft.
Gerd Landsberg, Städte und Gemeindebunde

Wegen des Klimawandels würden Hochwasser häufiger werden, warnt der Forscher. Daran müssten sich Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge dringend anpassen.

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Ebenfalls forderte der Hauptgeschäftsführer als Lehre aus der Flut-Katastrophe eine deutliche Verbesserungen beim zivilen Bevölkerungsschutz. Dazu gehörten funktionierende Warnsysteme – auch bei Stromausfall – sowie Übungen für BürgerInnen, wie sie sich in verschiedenen Katastrophenszenarien konkret verhalten müssten. Auf politischer Ebene müssten für solche Fäche mehr Kompetenzen beim Bund angesiedelt werden, so Landsberg.

Das Interview der Woche in voller Länge und auch zum Nachlesen beim Deutschlandfunk.

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