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Schüsse auf orthodoxen Priester - Lyon: Verdächtiger offenbar in Haft

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In Lyon ist ein orthodoxer Priester mit einem Jagdgewehr lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei soll einen Verdächtigen vorläufig festgenommen haben.

Einsatzkräfte riegeln den Tatort in Lyon ab
Einsatzkräfte riegeln den Tatort in Lyon ab
Quelle: AP

Nach den Schüssen auf einen orthodoxen Priester in Lyon haben französische Sicherheitskräfte einen Verdächtigen in Polizeigewahrsam genommen. Der Festgenommene könnte den Beschreibungen von Zeugen entsprechen, zitierte die französische Nachrichtenagentur AFP den Staatsanwalt von Lyon, Nicolas Jacquet.

Schüsse vor der Kirche

Bei dem Angriff am Samstag gegen 16.00 Uhr wurde der griechische Priester von zwei Schüssen vor seiner Kirche in der Stadt im Südosten Frankreichs lebensgefährlich verletzt. Nach ersten Informationen hatte der Täter ein Jagdgewehr bei sich. Der Verdächtige trug bei der Festnahme keine Waffe.

Der 52-jährige Priester soll an der Leber verletzt worden sein. Der Staatsanwalt von Lyon hat eine Untersuchung wegen versuchten Mordes eingeleitet. Bislang wurden die Ermittlungen nicht von den Anti-Terror-Fahndern der französischen Staatsanwaltschaft übernommen.

Die Gendarmerie sprach auf Twitter von einer erhöhten Gefahrenlage und warnte die Bevölkerung.

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Vorfall wenige Tage nach Messerattacke in Nizza

Der griechische Priester sei dabei gewesen, die Kirche zu schließen, berichtet AFP weiter. Auf den Geistlichen sei zweimal geschossen worden, so französische Sicherheitskreise. Der Geistliche soll in Lebensgefahr schweben, nachdem ihn Schüssen in den Unterleib getroffen hätten.

Frankreichs Krankenhäuser sind wegen Corona am Limit, und die Regierung steht vor einem schlimmeren Dilemma als im März: Gesundheit oder Wirtschaft? Zudem der Terrorakt, bei dem gestern in Nizza drei Menschen getötet wurden. Ein Land im Ausnahmezustand.

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2 min
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Erst am Donnerstag waren in Nizza drei Menschen bei einem mutmaßlichen Terroranschlag in einer Kirche getötet worden. Der Messerangriff hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die tödliche Attacke als "islamistischen Terroranschlag", die Antiterror-Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Regierungschef Jean Castex rief die höchste Terror-Warnstufe für das Land aus.

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