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Wahre Verbrechen - Badeunfall oder Mord?

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Angeblich ist er ins Wasser gefallen - als die Sanitäter an dem See in Nordschweden ankommen, schwebt der vierjährige Michael aus Paderborn in Lebensgefahr.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
9 min
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In der Wildnis Nordschwedens beginnt der Fall, über den die Menschen in diesem abgelegenen Teil des Landes noch 20 Jahre später sprechen. Es ist der 29. Juni 1999, als eine Ambulanz verständigt wird. Der Notruf besagt, dass ein vierjähriger Junge einen Badeunfall hatte. Sofort fahren die Sanitäter und Ärzte an den See.

Portraitfoto des Opfers, dem vierjährigen Michael, aus der Polizeiakte. Das Gesicht wurde technisch verfremdet.
Was ist mit dem vierjährigen Michael passiert? Hatte er wirklich einen Badeunfall?

Bei dem verunglückten Jungen handelt es sich um den kleinen Michael, vier Jahre alt, er kommt aus Paderborn. Michael wird sofort in das nächstgelegene Krankenhaus eingeliefert, die Ärzte kämpfen um sein Leben.

Michael ist in einem extrem schlechten Zustand und bis auf die Knochen abgemagert. Die Ärzte können nichts mehr für den kleinen Jungen tun. Einen Tag später, am 30. Juni 1999, stirbt der Vierjährige.

Ärzte können den Jungen nicht retten

Jetzt schaltet sich Ermittler Harry Nyman, damaliger Leiter der zuständigen Mordkommission, ein. Er sucht die Mutter Gudrun W. und den Stiefvater Peter P. auf, um sie weiter zum Unfallgeschehen zu befragen. Das deutsche Paar ist nach Schweden ausgewandert, hat neben Michael auch noch ein vier Monate altes Baby. Und noch jemand lebt mit ihnen zusammen: Es ist der Bruder von Peter P. Sie alle leben mitten in der Wildnis.

Bild aus der Polizeiakte zeigt Verschlag an einem Seeufer im Wald
So lebte die Familie des kleinen Michael: in der Wildnis, fernab der Zivilisation.

Die Familie ernährt sich vom Fischen und Jagen, hat keinen Strom - und das mit einem Baby und einem vierjährigen Kind. Für Harry Nyman unglaublich. Als er das Paar zum Tod ihres Sohnes befragt, bleibt es bei seiner ersten Aussage: Michael sei ertrunken.

Unterdessen wird die Leiche in die Rechtsmedizin nach Umeå überstellt. Hier ist es Anders Eriksson, der für die Obduktion des kleinen Jungen zuständig ist. Dabei macht er eine interessante Entdeckung.

Er hatte hunderte von kleinen Hautläsionen und zuerst dachte ich, hatte er Windpocken.
Anders Eriksson, Rechtsmediziner

Zu diesem Zeitpunkt ahnt Eriksson noch nicht, welche Ursachen genau diese roten Flecken haben. Wird es ihm und Ermittler Nyman gelingen, Licht ins Dunkel dieses Falls zu bringen?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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