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Wahre Verbrechen - Mord am Bahndamm

Datum:

Ein junges Mädchen - umgebracht an einer Bahnstrecke. Jahrzehntelang tappt die Polizei auf der Suche nach dem Täter im Dunkeln.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
10 min
Datum:

Bremen, Bahnhof Oslebshausen: Am 3. Mai 1971 wird hier die Leiche der 17-jährigen Carmen Kampa gefunden. Die Schuhverkäuferin wurde vergewaltigt und umgebracht. Mehr als 30 Jahre bleibt der Fall ungelöst.

Bild aus der Polizeiakte zeigt Portrait des Opfers Carmen Kampa, 17 Jahre alt.
Wer hat die 17-jährige Carmen Kampa umgebracht?

Bis Uwe Picard ihn wieder aufrollt. Der ehemalige Staatsanwalt war in Bremen für sogenannte "Cold Cases" zuständig. Er liest die Akte und rekonstruiert mit seinem Team die letzten Stunden im Leben von Carmen Kampa. Kurz vor ihrem Tod war sie in Oslebshausen in einer Diskothek.

Zwei Tage später wird die Leiche der jungen Frau gefunden: Nur wenige hundert Meter vom Bahnhof entfernt, auf einer Brachfläche. Schnell werden Beobachtungen aus der Tatnacht in Verbindung mit dem Verbrechen gebracht. Aus einem Zug heraus machte ein Fahrgast eine ungewöhnliche Beobachtung.

Ein Bahnreisender als wichtiger Zeuge

Ein junger Mann, der sich in dem Zug befindet, sieht unterhalb der Gleise, also am Bahndamm, einen Mann stehen mit einem jungen Mädchen. Offensichtlich befinden sie sich in einem Streit. Und er hört auch Hilferufe. Der Zug rollt wieder los, der junge Mann benachrichtigt den Zugbegleiter. Der entschließt sich, am nächsten Bahnhof die Polizei zu benachrichtigen.

Foto aus der Polizeiakte zeigt den Bahndamm und einen Zug in unmittelbarer Nähe des Tatorts
Die Spurensicherer der Polizei haben alles rund um den Fundort der Leiche dokumentiert. Auch den Bahndamm, von dem aus etwas beobachtet wurde.

Hat der Fahrgast hier den Mörder beobachtet? Mehrere Personen geraten damals in Verdacht - doch der Mörder wird nicht gefasst. 32 Jahre später nimmt sich Uwe Picard die Liste der Männer von damals nochmal vor. Dabei fällt ihm auch ein Wachmann auf, der damals im Gewerbegebiet direkt neben dem Bahnhof seine Runden drehte.

Die Polizei und ich haben den Weg des Wachmanns rekonstruiert, um zu sehen, wo er zur Tatzeit hätte sein müssen.
Uwe Picard, Staatsanwalt a.D.

1971 behauptete der Wachmann Hermann R., er habe sich in einer Firma nur einen Kilometer vom Tatort entfernt schlafen gelegt. Damals hat man ihm das abgenommen. Jetzt aber fällt Picard ein Taschentuch auf, das am Bahndamm entdeckt worden war - ein Stofftaschentuch, das dem Wachmann gehörte. Kann es den Mann als Mörder überführen?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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