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Wahre Verbrechen - Mord an Mutter und Sohn

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Eine Verwandte findet die Leichen von Anna und Johann S.. Mutter und Sohn sind mit stumpfer Gewalt umgebracht worden. Der Tatort weist eher zu viele als zu wenige Spuren auf.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
9 min
Datum:

Es ist der 13. März 2002. Bei der Polizei in Koblenz geht ein Notruf ein. Eine Frau meldet, sie habe ihre Tante und ihren Cousin tot aufgefunden. Eine Streife kommt und öffnet die Wohnung, die Beamten finden die zwei Leichen. Bei den Opfern handelt es sich um Mutter und Sohn, Anna und Johann S.

Bild aus der Akte der Polizei: Das Wohnzimmer des Tatorts. Links im Bild liegt ein Leiche auf dem Sofa (der Körper wurde technisch verfremdet).
Die Spurensicherung geht sehr akribisch vor. Das ist auch nötig, der Tatort ist mit Spuren übersät.

Mordermittler Gerhard Starke leitet damals die Mordkommission und lässt die beiden Leichen in die Rechtsmedizin bringen. Die Obduktion ergibt: Die beiden Menschen wurden auf unterschiedliche Weise getötet. Das ist sehr ungewöhnlich.

Der Ermittler hofft, dass die Kollegen der Spurensicherung weitere Anhaltspunkte liefern können. Doch die Experten haben es am Tatort nicht einfach: Er ist mit Spuren der Opfer geradezu übersät.

Ein Tatort voller Spuren

So schnell scheint der Doppelmord an Mutter und Sohn nicht aufzuklären zu sein. Kommissar Starke befragt jetzt die Menschen aus dem Umfeld der Ermordeten. Eine Nachbarin hatte in der Nacht in der Wohnung der Opfer einen Streit bemerkt und später ein lautes Geräusch wahrgenommen. Der Ermittler kann außerdem einige sehr persönliche Dinge über die Toten in Erfahrung bringen.

Zeitungsinsert einer Kontaktanzeige eines der Opfer
Mit dieser Kontaktanzeige suchte Mordopfer Johann S. einen neuen Partner.

Kripo-Leiter Starke und sein Team finden heraus, dass das Opfer Johann S. kurz vor seinem Tod per Inserat nach einem Partner gesucht hat. Bringt die Anzeige die Ermittler endlich auf eine heiße Spur? Starke lässt das Telefon der Opfer auf eingegangene Telefonate überprüfen. Das Ergebnis dieser Ermittlungen führt ihn zu einem Haus nach Isenburg. Von hier aus wurde die Nummer der Opfer am Tattag gleich zweimal gewählt. Der Anschlussinhaber ist Horst T. Doch der ist nicht zu Hause, als Starke bei ihm klingelt.

Die Mitbewohner haben erklärt, dass Horst T. erst vor Kurzem zugezogen war. Jetzt sei er möglicherweise zu seiner Ex-Frau in die Eifel gefahren.
Gerhard Starke, Mordermittler a.D.

Starkes Kollegen gehen dem Hinweis nach, versuchen Horst T. ausfindig zu machen. Währenddessen bekommt Starke einen weiteren wichtigen Hinweis.

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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