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Tipps für ein nachhaltigeres Leben

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Umwelt- und Klimaschutz - Tipps für ein nachhaltigeres Leben

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Statt Plastiktüte lieber den Jutebeutel wiederverwenden und mit dem Rad auf die Arbeit als im SUV. Viele haben Tipps zum nachhaltigeren Leben verinnerlicht. Was kann man noch tun?

Archiv: Ein Stoffsäckchen mit Nudeln liegt neben Obst und Gemüse in einem Korb in einem "Unverpackt"-Laden am 18.11.2019 in Leipzig.
Auch der Umstieg von Einwegverpackungen auf eigene Beutel und Behältnisse hilft.
Quelle: dpa

Es sind die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen: Das Nein zum Papp-, das Ja zum Mehrwegbecher. Der Wechsel von Alufolie zu Bienenwachstüchern. Oder der Verzicht auf den Trockner - und das Ja zur Wäsche in der Sonne. Diese kleinen Dinge sind ein wichtiger Teil auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Leben.

Allerdings sind die kleinen Dinge eben auch das: klein. Denn die richtig großen CO2-Fresser in der Bilanz sind andere. Die meisten Treibhausgas-Emissionen 2018 in Deutschland? Entstanden durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Allerdings haben die meisten im Alltag wohl erst einmal weniger Einfluss auf die Energiebilanz großer Unternehmen und die Klimapolitik von EU und Bundesregierung. Sie können aber an vielen Stellen schrauben, um klimabewusster und nachhaltiger zu leben.

Hier sind fünf Tipps:

Mehr Gemüse, saisonal und regional

Liebe Fleischesser, ja, Sie vermuten es schon. Hier will Ihnen jemand an die Wurst. Denn der Fleischkonsum ist eine ernste Bedrohung fürs Klima: die Treibhausgas-Emissionen der Fleischindustrie sind enorm, ebenso die Flächen, die für die Tierhaltung und den Futteranbau genutzt werden. Hinzu kommt der extrem hohe Wasserverbrauch für ein Stück Fleisch und die Verunreinigung von Böden und Grundwasser.

Deshalb empfehlen Expertinnen und Experten: Den Fleischkonsum herunterfahren, dafür mehr Gemüse in den Speiseplan einbauen. Gut fürs Klima ist es, wenn das dann noch aus der Region kommt und gerade Saison hat. Also lieber einen Sack Äpfel aus der Region als eine Mango aus Übersee. Das ist übrigens auch gut für den Geldbeutel.

Nachhaltiger konsumieren und dabei Geld sparen? Mit Apps soll sich Lebensmittelverschwendung reduzieren und Essen aus dem Handel und der Gastronomie retten lassen.

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Reisen ohne Flugzeug

Durch Corona haben es ohnehin viele schon gemacht: Urlaub ohne Flugzeug und das eigene Land für sich neu entdecken. Die klimafreundlichste Alternative, ob Urlaub oder Dienstreise: der Zug. Auf der Strecke Stuttgart - Berlin etwa verbraucht der Zug 22 Kilogramm CO2, der Flieger 154 Kilogramm. Auch bei den Stickoxiden hat der Zug die Nase vorn. Hinzu kommt: Wer eine Fernreise antritt und viele Kilometer fliegt, multipliziert die negative Klimawirkung.

Ebenfalls gilt: Lieber mit dem Fahrrad oder dem Bus auf die Arbeit als mit dem Auto. Auch hier können ordentlich Emissionen eingespart werden. 18 Prozent der Treibhausgas-Emissionen kommen aus dem Verkehr, dabei macht der Straßenverkehr den überwiegenden Anteil aus. Hinzu kommt, dass die Parkflächen und Straßen viel öffentlichen Raum einnehmen und zur Luftverschmutzung beitragen.

Wie machen wir Urlaub? Wie war es früher? Was macht Urlaub für uns aus? Was ändert sich? Wie wird es in Zukunft sein? Ein analytischer Blick auf das Reiseverhalten der Deutschen.

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Sanieren und umsteigen

Zwar stellt mit fast 46 Prozent die Industrie den größten Stromverbraucher in Deutschland. Doch auch private Haushalte (knapp 25 Prozent) können einen Teil zu besserer Luft beitragen, wenn sie auf Ökostrom wie beispielsweise Solarstrom umsteigen. An sich ist der klimaneutral - etwas CO2-Ausstoß kommt für die Produktion, zum Beispiel der Photovoltaik-Anlage hinzu.

Wer ein Eigenheim besitzt, kann über die Wärmedämmung noch einiges für das Klima tun. Wenn gut gedämmt ist, kommt weniger kalte Luft herein, es muss weniger geheizt werden. So sinkt der Energie-Bedarf. Gleiches gilt beim Wasserbedarf: Auch hier kann eine Investition sinnvoll sein. Es lohnt sich, einen alten Durchlauferhitzer gegen einen neuen zu tauschen oder in einen sparsamen Duschkopf zu investieren.

Reparieren und tauschen statt neu kaufen

Bei allem gilt: Weniger ist mehr. Weniger verbrauchen, weniger kaufen - und das dann ausgewählt und bewusst. Grundsätzlich stellt sich die Frage: Brauche ich das wirklich? Und muss es wirklich neu sein? Vieles gibt es auch gebraucht und in gutem Zustand auf Kleinanzeigenplattformen, beim Trödler oder auf Ausleih- oder Tauschplattformen.

Kleidung lässt sich auf Kleidertauschpartys tauschen, in Secondhandläden oder auf Websites wie Mädchenflohmarkt oder Kleiderkreisel kaufen. Denn alleine eine Jeans verbraucht in der Herstellung etwa 8.000 Liter Wasser (umgerechnet etwa 53 Badewannen mit 150 Litern Fassungsvermögen).

Ebenfalls lohnenswert: der Weg zum Schuhmacher oder zur Schuhmacherin oder in die Schneiderei. Oftmals kann man Liebgewonnenes noch flicken oder für die eigenen Zwecke anpassen - und muss nicht gleich neu kaufen.

In der Fertigung entstehen oft große Mengen an Abfall, allein in Deutschland jährlich 55,8 Millionen Tonnen. Meist landet er auf der Deponie. Doch das müsste nicht sein.

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Hat die Shampooflasche gegen Haarseife getauscht: @bunnytsukinoo - folgen Sie der Autorin auf Twitter.

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