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Labor-Modul "Nauka" - Panne bei Andocken an ISS

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Zunächst hatte "Nauka" erfolgreich an der Internationalen Raumstation angedockt, doch dann zündeten plötzlich die Triebwerke. Die ISS wurde aus ihrer Flugbahn verschoben.

Das neue Labor ist an der Raumstation ISS angekommen.
Das neue Labor ist an der Raumstation ISS angekommen.
Quelle: Roscosmos Space Agency Press Service/dpa

Nach achttägiger Reise ist ein russisches Forschungsmodul an der Internationalen Raumstation ISS angekommen - nach dem Andocken gab es jedoch einen kleinen Zwischenfall. Die Triebwerke des Moduls seien "versehentlich und unerwartet" angefeuert worden und hätten die ISS um 45 Grad aus ihrer regulären Flugbahn verschoben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag per Twitter mit.

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Durch einen Notfalleinsatz habe die ISS aber wieder in ihre reguläre Flugbahn zurückgebracht werden können: Die Besatzung der ISS habe die Triebwerke des russischen Teils der Station gezündet, um gegenzusteuern.

Die Raumfahrer seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen und die ISS und alle Systeme an Bord funktionierten normal.

Nach rund sechs Monaten auf der Internationalen Raumstation haben vier Astronauten die ISS wieder verlassen. Sie landeten am Sonntag im Meer vor dem US-Bundesstaat Florida.

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Forschungsmodul soll auch Mannschaftsquartier sein

"Nauka" war in der vergangenen Woche vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan aus mit einer russischen Proton-Rakete gestartet. Es wird nun mehrere Monate und mehrere Weltraumspaziergänge erfordern, um das Modul vollständig in die Raumstation zu integrieren. "Nauka" soll am russischen Teil der Station das ausgediente Modul "Pirs" (Anlegestelle) ersetzen, das kürzlich abgedockt und im Pazifik versenkt wurde.

Als Mehrzweckmodul ist "Nauka" vorrangig für die Forschung gedacht. Es soll aber auch als Mannschaftsquartier mit eigenem Lebenserhaltungssystem dienen. Das Modul schafft Platz für Wasser, Fracht und Sauerstoffgeräte zur Regeneration. Es misst 13 mal 4,11 Meter und wiegt mehr als 20 Tonnen.

Das Mehrzwecklabor-Modul Nauka Science in einer Montagehalle der Energia Corporation (S.P. Korolev Rocket and Space Corporation Energia ) auf dem Kosmodrom Baikonur.

Mit jahrelanger Verspätung - Russland schickt Forschungslabor zur ISS  

Schon seit 2007 will Russland ein Modul für Forschungen zur ISS bringen. Doch der Start wurde immer wieder verschoben, jetzt nimmt die Raumfahrtnation einen neuen Anlauf.

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