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Naturkatastrophe in Australien - Überschwemmung wie seit 100 Jahren nicht mehr

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Im Osten Australiens fällt seit Tagen Starkregen. Die Folgen sind schon jetzt schwerwiegend - hunderte Menschen mussten gerettet werden. Und der Regen will nicht aufhören.

Tagelanger Starkregen hat im Osten Australiens die schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten ausgelöst. Mehrere Ortschaften mussten evakuiert werden.

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Tagelanger Starkregen hat im Osten Australiens die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten und die Evakuierung ganzer Ortschaften ausgelöst. Die Behörden stuften am Sonntag die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales als Naturkatastrophe ein und ließen Menschen nachts aus ihren Häusern in Sicherheit bringen. Gladys Berejiklian, Regierungschefin des bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaats, sagte auf einer Pressekonferenz:

Leider erleben Teile der Küste im mittleren Norden eine Situation, wie es sie nur einmal in 100 Jahren gibt.

Allein am Samstagabend (Ortszeit) gingen bei den Notfalldiensten im Bundesstaat New South Wales 640 Notrufe ein, wie die Behörden mitteilten.

Überflutetet Straße in Old Pitt Town.
Ein Fluss,wo mal eine Straße in Old Pitt Town war - viele Einwohner mussten evakuiert werden.
Quelle: Mark Baker/AP/dpa

Starkregen soll anhalten

Sie gehe davon aus, dass der Starkregen in den bereits betroffenen Gebieten anhalte. Auch im Westen Sydneys gebe es die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten, sagte Berejiklian. Der Warragamba-Staudamm begann zudem am Sonntag überzulaufen, der die Wasserversorgung der Millionenmetropole sichert.

Für einen knapp 900 Kilometer langen Streifen entlang der Ostküste gab der Meteorologische Dienst wegen des anhaltenden Starkregens und stürmischer Winde eine Unwetterwarnung aus.

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In der gut 200 Kilometer weiter nördlich gelegenen Gemeinde Mondrook wurde ein ganzes Haus von den Fluten aus seinem Fundament gehoben und weggeschwemmt, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Weitere Evakuierungen geplant

In ganz New South Wales sind 13 Notunterkünfte eröffnet worden. Die Unwetter sollen bis Mitte kommender Woche andauern. Daher wird mit weiteren Evakuierungen gerechnet. Behördenvertreter riefen Bürger auf, nicht durch überschwemmte Gebiete zu gefahren. Sonst könnten sie leicht von den starken Strömungen fortgerissen werden.

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Berichte über Todesopfer gab es trotz der dramatischen Lage zunächst nicht. Doch das könnte sich ändern, denn der Blick auf die Wetterprognosen verheißt wenig Gutes - im Gegenteil: Meteorologen fürchten, dass es auch in den kommenden Tagen weiter heftig regnen wird.

Da über die Ufer getretene Flüsse auch nach dem Ende des Regens länger brauchen dürften, bis das Hochwasser abgeflossen ist, rechnet der staatliche Katastrophenschutz mit Einsätzen "bis weit nach Ostern". In diesem Jahr fällt der Ostersonntag auf den 4. April.

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