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Mecklenburg-Vorpommern : Amerikanische Touristin stirbt im Tollensesee

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Eine Amerikanerin ist beim Durchschwimmen des Tollensesees ums Leben gekommen. Sie war mit fünf anderen Schwimmern unterwegs. Einer von ihnen wurde vermisst und später gefunden.

Das Ufer vom Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern.
Das Ufer vom Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern. (Archivbild)
Quelle: Hans Wiedl/dpa/lmv

Eine 61-Jährige, die mit einer Gruppe durch den Tollensesee in Mecklenburg-Vorpommern schwimmen wollte, ist dabei ums Leben gekommen.

Ein am Samstagabend vermisster Mitschwimmer wurde mit einem aufwendigen Polizeieinsatz gesucht - und meldete sich schließlich wohlbehalten.

Besonders gefährlich ist laut der Organisation das Schwimmen in unüberwachten Seen und Flüssen. Seit Beginn des Jahres sind 199 Menschen ertrunken, darunter auch Kinder.

Beitragslänge:
1 min
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US-Amerikanerin in Seenot geraten

Die 61-jährige US-Amerikanerin habe gemeinsam mit fünf anderen Schwimmern den See in der Nähe von Neubrandenburg überqueren wollen, teilte die Polizei am Abend mit. Offenbar sei sie bei starkem Wellengang und Strömung in Seenot geraten.

Einsatzkräfte hatten am Abend mit Hubschrauber, Spürhunden, und Bootsbesatzungen der Wasserschutzpolizei nach einem Mann aus der gleichen Gruppe gesucht. Der 37-jährige Kanadier habe den See aber wie geplant durchschwommen, hieß es am späten Samstagabend. Erst eine Weile nach Ankunft am anderen Ufer habe er sich dann bei einem Bekannten gemeldet.

Keine Hinweise auf Straftat

Die Gruppe durchschwimmt einem NDR-Bericht zufolge größere Seen in Deutschland. Die 61-Jährige sei als letzte gestartet, hieß es. Die tote Frau war am Nachmittag auf dem Wasser treibend festgestellt worden, wie es hieß.

Die Feuerwehr barg die Leiche und brachte sie an Land. Nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf eine Straftat.

Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bei einer Notfall-Übung auf einem See
Grafiken

DLRG-Zwischenbilanz - 199 Ertrunkene seit Jahresbeginn 

Die DLRG-Zwischenbilanz zählte bislang 199 Badetote. Besonders im Frühjahr ertranken mehr Menschen als im Jahr davor. Sorge bereitet der Einfluss der Energiekrise auf Schwimmkurse.

von Michaela Waldow
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