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Sachschäden in den Niederlanden - Explosion nahe Corona-Testzentrum

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Verletzt wurde offenbar niemand: Nahe eines niederländischen Impfzentrums nördlich von Amsterdam sind bei einer Explosion Scheiben zu Bruch gegangen.

Ermittler ma Ort der Explosion am 03.03.2021 bei Amsterdam
Explosion in der Nähe des Corona-Impzentrums in Bovenkarspel in den Niederlanden.
Quelle: Reuters

In der Nähe eines Corona-Impfzentrums in den Niederlanden hat sich eine Explosion ereignet und Sachschaden angerichtet. Die Explosion habe mehrere Fensterscheiben zerstört. Der Sprengsatz habe aber niemanden verletzt, teilte die Polizei in der Provinz Nord-Holland am Mittwoch mit.

Zu der Explosion kam es um kurz vor 7 Uhr in dem Ort Bovenkarspel, etwa 60 Kilometer nördlich von Amsterdam. Die Polizei sperrte den Bereich ab. Polizeisprecher Menno Hartenberg sagte, es sei unklar, ob das Testzentrum gezielt ins Visier genommen wurde, und ebenso, ob die Einrichtung wieder öffnen könne. Der Sprengsatz sei jedoch offensichtlich nicht durch Zufall dorthin gelangt.

In mehreren Ländern kam es am Wochenende zu heftigen Krawallen gegen die Corona-Politik. Ein Blick in die Niederlande, nach Israel und Dänemark.

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"Aber wir haben im Moment keine Ahnung, wer ihn dort gelassen hat und was das Motiv war", sagte Hartenberg. Außerhalb des Gebäudes wurde laut Polizei ein Metallzylinder gefunden, der explodierte.

Niederländischer Gesundheitsdienst: feiger Akt

Gesundheitsminister Hugo de Jonge nannte den Vorfall wahnsinnig. "Seit mehr als einem Jahr sind wir stark auf die Leute in vorderster Linie angewiesen. Und dann das", twitterte er. Der Chef der Dachorganisation niederländischer Gesundheitsdienste, André Rouvoet, sprach von einem feigen Akt. Bislang hätten die Angestellten der Gesundheitsdienste sicher arbeiten können.

Der Sprengstoffräumdienst trifft am 03. März 2021 in Bovenkarspel (Niederlande) an, wo sich eine Explosion ereignet hat
Feuerwehr und Polizei ermitteln vor Ort. Verletzte habe es nicht gegeben.
Quelle: epa

Die nördlichen Regionen Nord-Hollands sind in den vergangenen Wochen als Virus-Hotspots ausgemacht worden, die Infektionszahlen sind dort höher als der Durchschnittswert in den Niederlanden. Am Mittwoch wurden einige Corona-Beschränkungen im Land gelockert, unter anderem durften Friseure und Masseure wieder öffnen. Erstmals seit Mitte Dezember öffneten zudem wieder Geschäfte, die über die Grundversorgung hinausgehen.

Ausgangsverbot vorerst bis 15. März

Im Januar hatten Randalierer ein Corona-Testzentrum im niederländischen Fischerdorf Urk angezündet. Die Aktion sollte offenbar eine Antwort sein auf eine nachts geltende Ausgangssperre, die als Teil des Lockdowns von der Regierung verhängt worden war.

Das von 21 bis 4:30 Uhr geltende Ausgangsverbot wurde vor einer Woche bis zum 15. März verlängert. Über eine mögliche weitere Verlängerung will die Regierung in Den Haag kommenden Montag entscheiden.

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