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TV-Interview mit Oprah Winfrey - Meghan und Harry: Rassismus im Königshaus

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In einem US-TV-Interview berichten Meghan und Harry von Selbstmordgedanken und Rassismus im Königshaus. Außerdem verrät das Paar das Geschlecht seines zweiten Kindes.

Prinz Harr und Herzogin Meghan im TV-Interview mit Oprah Winfrey.
Meghan berichtet zudem von rassistischem Verhalten während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Archie.
Quelle: AP

In ihrem mit Spannung erwarteten TV-Interview mit US-Moderatorin Oprah Winfrey hat Herzogin Meghan von Selbstmordgedanken sowie Rassismus innerhalb der königlichen Familie berichtet. Prinz Harry fühlte sich eigenen Angaben zufolge vor seiner Beziehung mit seiner Frau Meghan "gefangen" in der königlichen Familie.

"Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein", sagte Meghan: "Ich dachte, es würde die Situation für alle lösen." Zu dieser Zeit habe sie auch Angst gehabt, alleine zu sein, weil sie sich etwas hätte antun können.

Meghan: Rassismus im Königshaus

Sie habe ihren Mann, Prinz Harry, und den Palast um Hilfe gebeten. "Ich hatte Angst, weil das sehr real war. Dies war keine abstrakte Idee, dies war systematisch und dies war nicht, wer ich bin." In dem Interview berichtete Meghan zudem von rassistischem Verhalten während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Archie.

Es habe Bedenken und Gespräche darüber gegeben, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird", sagte Meghan. Dies sei aus Gesprächen der "Familie" mit ihrem Mann Prinz Harry hervorgegangenen. Genauer wollte Meghan sich allerdings nicht äußern, weil dies "sehr schädlich" für einige Personen wäre.

Der Buckingham-Palast in London: Bühne für die königliche Familie, Schauplatz für Glanz und Glamour. Die zweiteilige Dokumentation blickt hinter die Kulissen des Palastes.

Beitragslänge:
43 min
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In den Jahren am Hof sei es schwierig gewesen: "Wahrnehmung und Realität sind zwei sehr unterschiedliche Dinge und man wird nach der Wahrnehmung beurteilt, aber lebt die Realität", sagte Meghan. Sie erklärt:

Was man über Royals weiß, das kennt man aus Märchen.
Meghan Markle, Herzogin

Harry: Fühlte mich gefangen

Harry fühlte sich eigenen Angaben zufolge vor seiner Beziehung mit seiner Frau Meghan "gefangen" in der königlichen Familie. Auf die Frage von Oprah Winfrey, ob Harry auch ohne Meghan seine royalen Pflichten abgegeben hätte, sagte Harry:

Ich hätte es nicht tun können, weil ich selbst auch gefangen war.
Prinz Harry

Das habe sich erst geändert, in "dem Moment, als ich Meg kennenlernte". Vorwürfe, dass das Ehepaar sich wegen Meghan zurückgezogen habe, machten keinen Sinn, sagte die Herzogin. "Ich habe meine Karriere, mein Leben aufgegeben. Ich habe alles aufgegeben, weil ich ihn liebe", sagte Meghan. "Unser Plan war es, dies für immer zu tun."

Meghan und Harry: Die royalen Aussteiger

Harry teilte mit, sie wären nie weggegangen, hätte der Palast seine Frau unterstützt. Der 36-Jährige sagte, seine Familie habe ihn Anfang 2020 finanziell abgeschnitten, nachdem er und Meghan bekanntgegeben hatten, dass sie ihre Pflichten aufgeben.

Sie hätten nur wegziehen können, weil seine Mutter Prinzessin Diana ihm Geld vererbt habe. Seine verstorbene Mutter wäre "sehr verärgert darüber gewesen, wie sich dies entwickelt hat, und traurig. Aber letztendlich hätte sie nur gewollt, dass wir glücklich sind", sagte Harry.

Meghan und Harry erwarten ein Mädchen

Die 39-Jährige und Prinz Harry hatten ihre royalen Pflichten vor rund einem Jahr aufgegeben und waren mit Söhnchen Archie, der im Mai zwei Jahre alt wird, in Meghans Heimat USA gezogen. Mittlerweile erwartet das Paar ein zweites Kind - es wird ein Mädchen, wie die beiden in dem Interview berichteten.

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