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Pitt und DiCaprio für Oscar nominiert

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"Once Upon A Time in Hollywood" - Pitt und DiCaprio für Oscar nominiert

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Nominiert wurde er schon oft - mit nach Hause nehmen durfte Brad Pitt den Oscar noch nie. Im Februar bietet sich eine neue Chance: Pitt wurde als bester Nebendarsteller nominiert.

Brad Pitt und Leonardo di Caprio
Brad Pitt und Leonardo di Caprio bei der Deutschlandpremiere von "Once Upon A Time in Hollywood"
Quelle: imago

Hollywoodstar Brad Pitt wurde für seine Rolle als Stuntman in Quentin Tarantinos "Once Upon a Time in Hollywood" in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" nominiert. Das gab die Oscar-Akademie bekannt. Pitt konkurriert dabei mit Filmgrößen wie Al Pacino und Joe Pesci aus "The Irishman", Tom Hanks in "Der wunderbare Mr. Rogers" und Anthony Hopkis in "Die zwei Päpste".

Starke Konkurrenz bei männlichen Hauptdarstellern

Ebenfalls für seine Rolle in "Once Upon a Time in Holywood" geht Leonardo DiCaprio ins Oscar-Rennen - und zwar als "Bester Hauptdarsteller". DiCaprio, der bereits 2016 für "The Revenant" mit dem begehrten Filmpreis ausgezeichnet wurde, tritt gegen Antonio Banderas ("Leid und Herrlichkeit"), Adam Driver ("Marriage Story"), Joaquin Phoenix ("Joker") und Jonathan Pryce ("Die zwei Päpste") an.

Hoffnung auf die Auszeichnung als "Beste Hauptdarstellerin" können sich Renée Zellweger ("Judy"), Charlize Theron ("Bombshell"), Cynthia Erivo ("Harriet"), Scarlett Johansson ("Marriage Story") und Saoirse Ronan ("Little Women") machen.

Die Anwärterinnen auf den Oscar als "Beste Nebendarstellerin" sind Kathy Bates ("Richard Jewell"), Laura Dern ("Marriage Story"), Scarlett Johansson ("Jojo Rabbit"), Florence Pugh ("Little Women") und Margot Robbie ("Bombschell - Das Ende des Schweigens").

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"Joker" gilt als großer Favorit im Oscar-Rennen

Mit elf Nominierungen geht der Film "Joker" als großer Favorit in das diesjährige Oscar-Rennen. Der düstere Comic-Thriller von Regisseur Todd Phillips hat unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien als bester Film, für Regie und Hauptdarsteller Joaquin Phoenix. "Joker" gehört zu den insgesamt neun Anwärtern in der Top-Sparte "Bester Film". Zehnfach nominiert wurden "The Irishman", "1917" und "Once Upon a Time in Hollywood". Die 92. Filmpreis-Gala geht am 9. Februar in Hollywood über die Bühne.

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Für den Regiepreis nur Männer nominiert

Die Regie-Kategorie ist wie jüngst bei den Globes und bei den Oscars 2019 wieder reine Männersache. Mit Phillips ("Joker"), Scorsese ("The Irishman"), Mendes ("1917") und Tarantino ("Once Upon a Time in Hollywood") ist der Südkoreaner Bong Joon Ho ("Parasite") im Rennen - obwohl es eine große Auswahl von Regisseurinnen gegeben hätte. So übersah die männerlastige Filmakademie in der Regie-Sparte beispielsweise Greta Gerwig (36) und ihre von Kritikern gelobte Romanverfilmung "Little Women", die immerhin sechs Oscar-Nominierungen holte (darunter "Bester Film" und für die Schauspielerinnen Saoirse Ronan und Florence Pugh).

2018 war Gerwig für ihre Tragikomödie "Lady Bird" als erst fünfte Frau überhaupt für den Regiepreis ins Rennen gegangen. Bislang ist Kathryn Bigelow ("Tödliches Kommando - The Hurt Locker", 2010) die einzige Oscar-prämierte Regisseurin.

Der Streamingriese Netflix hatte es im vorigen Jahr mit dem Schwarz-Weiß-Film "Roma" des Mexikaners Alfonso Cuarón erstmals in die prestigeträchtigen Top-Sparte "Bester Film" geschafft. In diesem Jahr hat Netflix in dieser Kategorie mit "The Irishman" und "Marriage Story" doppelte Chancen. "Roma" holte 2019 nicht den Spitzenpreis, aber immerhin drei Trophäen, darunter den sogenannten Auslands-Oscar.

Die Oscar-Verleihung 2019:

Deutsche Ko-Produktion mit Chancen

In der Sparte "Bester Internationaler Film" gilt diesmal das sozialkritische Thriller-Drama "Parasite" aus Südkorea als sicherer Gewinner. Der Film hatte im vorigen Jahr auf dem Filmfestival in Cannes als erster südkoreanischer Film die Goldene Palme gewonnen.

Deutsche Hoffnungen auf einen Auslands-Oscar hatten sich schon im Dezember zerschlagen, als "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt bei der Vorauswahl auf der Strecke geblieben war. In diesem Jahr hat nur die deutsche Ko-Produktion "The Cave" (deutscher Titel "Die Höhle") Chancen auf einen Oscar als "Beste Dokumentation. Der aus Syrien stammende Regisseur Feras Fayyad ("Die letzten Männer von Aleppo") folgt darin einem Team von Ärztinnen, die in einem unterirdischen Krankenhaus Kriegsopfer behandeln.

Die Nominierungen in den wichtigsten Sparten:

Diane Warren bereits zum elften Mal nominiert


In der Sparte "Bester Originalsong" wurde "Spirit" von Beyoncé aus dem Film "Der König der Löwen" nicht berücksichtigt. Die fünf Nominierungen bekamen Randy Newman ("I Can't Let You Throw Yourself Away" aus "Toy Story 4"), Elton John und Bernie Taupin ("I'm Gonna Love Me Again" aus "Rocketman"), Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez ("Into the Unknown"), Cynthia Erivo und Joshuah Brian Campbell ("Stand Up" - aus "Harriet - der Weg in die Freiheit") und Diane Warren ("I'm Standing with You" aus "Breakthrough - Zurück ins Leben"). Warren ist zum elften Mal für einen Oscar nominiert, sie könnte ihn zum ersten Mal gewinnen.

Mit Randy Newman ("Marriage Story") für die "Beste Filmmusik" nominiert sind Alexandre Desplat ("Little Women"), Thomas Newman ("1917"), John Williams ("Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers") und Hildur Gudnadóttir ("Joker"). Wenn Gudnadóttir den Oscar bekommt, wäre sie die erste Frau seit Anne Dudley 1998, die ihn für die "Beste Filmmusik" entgegennehmen kann.

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