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FAQ

Sternschnuppen-Regen - Was Sie über die Perseiden wissen müssen

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Sie wollen Sternschnuppen sehen? Dann sollten Sie in den nächsten Nächten in den Himmel schauen: Die Perseiden kommen. Fragen und Antworten zum alljährlichen Meteorschwarm.

Archiv: Eine Sternschnuppe leuchtet am 12.08.2015 am Nachthimmel über Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) auf.
Die Perseiden werden für Sternschnuppen am Nachthimmel sorgen.
Quelle: dpa

Die Perseiden sind der einzige große Meteorstrom im Sommer und einer der ergiebigsten überhaupt. Der Höhepunkt des Meteorregens wird um den 12. August erwartet, doch schon jetzt lohnt der Blick zum Nachthimmel - vorausgesetzt, das Wetter spielt mit und er ist nicht allzu wolkenverhangen.

Wann kann man die Sternschnuppen sehen?

Bei klarem Himmel sind schon in den Nächten vor dem Perseidenmaximum am Donnerstag (12. August 2021) viele Sommermeteore zu erspähen. Zur Zeit des Perseidenmaximums sollten im Idealfall bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde am Himmel aufleuchten - allerdings nur bei äußerst guten Beobachtungsbedingungen.

Ungeübte dürften nicht ganz so viele Sternschnuppen zu sehen bekommen. Die beste Beobachtungszeit während des Perseidenmaximums in der zweiten Wochenhälfte liegt zwischen dem späten Abend und dem frühen Morgen.

Wohin muss man am Nachthimmel gucken?

Als Faustregel gilt: Schauen Sie nach Osten. Allerdings haben die Sternschnuppen eine große Streuung am Firmament. Während manche eher im Nordosten zu sehen sind, verglühen andere im Südwesten. Suchen Sie sich also eine möglichst freie Fläche aus, auf der keine künstlichen Lichtquellen stören: Die besten Beobachtungsmöglichkeiten bietet ein Platz fernab größerer Ortschaften.

Luftaufnahme von Berlin bei Nacht
Lichtverschmutzung: Großstädte wie Berlin sollten Sie meiden, wenn Sie Sternschnuppen sehen möchten.
Quelle: esa / NASA

Braucht man besondere Ausrüstung, um die Meteore zu sehen?

Nein - ein Liegestuhl oder eine Isomatte und eine gute Rundumsicht reichen aus. Ferngläser oder gar Teleskope sind beim Aufspüren der in Sekundenschnelle verglühenden Meteore sogar hinderlich, denn das Blickfeld solcher Instrumente ist für die flinken Himmelskreuzer viel zu klein.

Wer den Meteorstrom fotografieren will, sollte ein Weitwinkelobjektiv verwenden, die Kamera auf ein Stativ montieren und eine Langzeitbelichtung wählen.

Woher kommt der Name? Und wie entsteht der Sternschnuppen-Regen? In diesem Video werden die wichtigsten Fragen beantwortet.

Beitragslänge:
1 min
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Woher haben die Perseiden ihren Namen?

Ihren Namen haben die Sommersternschnuppen vom Sternbild Perseus. Dort liegt der scheinbare Ausgangspunkt der Perseidenmeteore, der sogenannte Radiant.

Woher stammt der Meteorregen wirklich?

Tatsächlich kommen die Sternschnuppen aus der unmittelbaren Erdumgebung: Auf ihrer Bahn um die Sonne kreuzt die Erde jedes Jahr - zwischen Mitte Juli und Ende August - eine Wolke winziger Teilchen, die eine Hinterlassenschaft des Kometen 109P/Swift-Tuttle ist.

Trifft die Erde auf diese Wolke im Weltall, dringen die oft nur stecknadelkopfgroßen Partikel aus Kometenstaub mit 60 Kilometern pro Sekunde in die Erdatmosphäre ein - also mit der Geschwindigkeit von 216.000 Stundenkilometern. In einer Höhe von 80 bis hundert Kilometern verglühen die kleinen Staubteilchen dann und erzeugen so die Lichterscheinungen, die wir Sternschnuppen nennen.

Die größeren Meteore leuchten bei ihrem Eintritt in die Atmosphäre so stark wie helle Sterne und Planeten. Noch heller, aber auch entsprechend seltener sind die sogenannten Feuerkugeln. Diese spektakulären Meteore ziehen oft einen farbig nachglühenden Schweif hinter sich her.

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