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Notstand ausgerufen : Verseuchte Küste: Peru kämpft gegen Ölpest

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Rund 6.000 Barrel ausgelaufenes Öl bedrohen Umwelt und Lebensgrundlage vieler Fischer in Peru. 21 Strände sind bereits verschmutzt. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Reinigunsarbeiten am 22.01.2022 in Peru.
Arbeiter setzen am 22. Januar eine Säuberungsaktion am Cavero-Strand im Ventanilla-Bezirk von Callao, Peru, fort.
Quelle: AP

Schwarze, ölverseuchte Strände in Peru, tote Vögel und Fische werden angespült: Der peruanische Präsident Pedro Castillo sprach von der "größten Umweltkatastrophe" der jüngeren Geschichte des Landes.

Hunderte Fischer verlieren Existenzgrundlage

Die rund 6.000 Barrel ausgelaufenes Öl bedrohen auch die Lebensgrundlage von Hunderten Fischerfamilien in der Region. Laut Umweltministerium wurden 174 Hektar Meer, Strände und Naturreservate verschmutzt - eine Fläche so groß wie 270 Fußballfelder. 21 Strände seien bereits verschmutzt.

Mehr als 20 Strände hat der sich immer weiter ausbreitende Ölteppich bereits verschmutzt. Grund ist der Vulkan-Ausbruch in Tonga vor einer Woche und der darauffolgende Tsunami.

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Der Vulkan-Ausbruch im Südpazifik-Staat Tonga am Freitag vergangener Woche hatte auch in weit entfernten Gebieten Flutwellen ausgelöst. In Peru drang deswegen beim Entladen eines Tankerschiffs an der Pampilla-Raffinerie Öl aus.

Repsol-Konzern wirft Regierung Versäumnisse vor

Die Regierung in Lima rief den Umwelt-Notstand aus. Das zunächst für 90 Tage geltende Dekret solle ein "nachhaltiges Management" der Umweltkatastrophe ermöglichen, teilte die peruanische Regierung am Samstag (Ortszeit) mit. So solle eine bessere Abstimmung der beteiligten Behörden und der Teams für die Reinigung der Strände ermöglicht werden, erklärte das Umweltministerium.

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Die Regierung macht den spanischen Ölkonzern Repsol für die Ölpest verantwortlich, dem die Pampilla-Pipeline gehört. Das Unternehmen sieht sich jedoch nicht in der Verantwortung und wirft den peruanischen Behörden vor, vor dem Unglück keinerlei Warnungen vor einem Tsunami herausgegeben zu haben. Repsol schickte jedoch Einsatzteams und Ausrüstung zur Eindämmung der Ölpest.

La Pampilla ist die größte Raffinerie in Peru und deckt rund die Hälfte des Kraftstoffverbrauchs des südamerikanischen Landes ab.

Viele Strände in Peru sind mit Öl verseucht. Ursprung der Katastrophe ist der Vulkanausbruch nahe Tonga.

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