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Flugzeugunglück auf Insel Jolo : Philippinen: Mindestens 45 Tote nach Absturz

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Auf den Philippinen ist ein Militärflugzeug abgestürzt. Mindestens 45 Menschen kamen bei dem Unglück auf der Insel Jolo ums Leben, mehr als 50 weitere wurden verletzt.

Eine philippinische Militärmaschine ist auf dem Flug zu einem Einsatz gegen Rebellen im Süden des Inselstaates verunglückt. Mindestens 42 der 96 Insassen sowie drei Zivilisten am Boden kamen ums Leben, als die Maschine bei der Landung auf der Insel Jolo abstürzte, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Mehrere Menschen werden noch vermisst

Fünf Soldaten würden noch vermisst, hieß es. 49 weitere Soldaten und vier Zivilisten wurden demnach verletzt in Krankenhäuser gebracht. Das Flugzeug hatte die Landebahn verpasst und war beim Aufprall in Flammen aufgegangen.

Die Bergungsarbeiten hielten noch an, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums weiter. "Wir haben Hoffnung, noch weitere Überlebende zu finden", sagte der Kommandant der militärischen Anti-Terror-Einheit, General William Gonzales. Die Soldaten seien auf dem Weg gewesen, "um sich unserem Kampf gegen den Terrorismus anzuschließen."

Ursache für Flugzeugabsturz noch unklar

Verteidigungsminister Delfin Lorenzana sagte, er habe eine umfassende Untersuchung angeordnet, um die Ursache für das Unglück zu klären, sobald die Rettungsoperation abgeschlossen sei.

Die Maschine vom Typ Lockheed C-130 Hercules war erst seit kurzem im Einsatz. Es war eines von zwei ehemaligen Flugzeugen der US-Luftwaffe, die dieses Jahr als Teil eines militärischen Unterstützungsprogramms an die Philippinen übergeben worden waren.

Soldaten sollten auf Jolo gegen Rebellen kämpfen

Das Unglück ereignete sich in dem Ort Patikul auf der Insel Jolo. Der Ort liegt rund 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Viele der Soldaten an Bord hatten den Angaben zufolge kürzlich ihre Grundausbildung abgeschlossen und sollten nun auf Jolo stationiert werden.

Die Insel liegt im mehrheitlich muslimischen Süden der Philippinen, wo die Armee unter anderem gegen die Islamistengruppe Abu Sayyaf im Einsatz ist.

Abu Sayyaf war in den 90er Jahren mit Geld von Al-Kaida-Führer Osama bin Laden gegründet worden. Die Gruppierung wurde durch die Entführung zahlreicher Ausländer bekannt. Im Jahr 2017 enthaupteten die Islamisten den 70-jährigen deutschen Segler Jürgen Kantner, nachdem ihre Forderungen nach einem Lösegeld von rund 600.000 Dollar nicht erfüllt worden waren.

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