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Briefe an den Weihnachtsmann - Rekordzahl an Wunschzetteln bei der Post

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665.000 Briefe haben Kinder aus Deutschland und der ganzen Welt an die Deutsche Post geschickt. Die Post errichtete sieben Filialen, um alle Briefe zu beantworten.

Ein Kasten mit Weihnachstpost aus Taiwan steht in Himmelpfort am 12.11.2020
Post bekam eine Rekordzahl an Kinderbriefen.
Quelle: dpa

Der Nikolaus, das Christkind und der Weihnachtsmann haben 2020 so viel Post bekommen wie noch nie. Das zumindest lassen die Berge an Kinderbriefen vermuten, die bei den sieben sogenannten Weihnachtspostfilialen eingegangen sind. 665.000 Schreiben waren es dieses Jahr, wie die Deutsche Post am Mittwoch in Bonn mitteilte - nach 600.000 im Vorjahr.

170 Helfer beantworten die Weihnachtspost der Kinder

Als Grund nennt der Konzern die Beschränkungen der Corona-Pandemie - dadurch hätten "noch mehr Kinder als sonst den besonderen Zauber des Briefeschreibens wieder für sich entdeckt". Die Filialen betreibt die Deutsche Post DHL, 170 Helfer stehen dafür bereit - teilweise ehrenamtlich, teilweise mit kleinem Zuverdienst.

Alle Briefe sollen beantwortet werden - unterschrieben von Weihnachtsmann, Christkind oder Nikolaus. Besonders viele Kinder schickten ihre Schreiben nach:

  • Himmelpfort in Brandenburg (320.000 Briefe)
  • "An das Christkind - 51777 Engelskirchen" in Nordrhein-Westfalen (150.000 Briefe)

Der Rest ging nach:

  • Himmelstadt (Bayern)
  • Himmelsthür, Himmelpforten, Nikolausdorf (alle drei Niedersachsen)
  • Sankt Nikolaus (Saarland)
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Zahlreiche Wunschzettel unter den Briefen

Viele Kinder schickten den Angaben zufolge Wunschzettel mit der Bitte um Spielzeuge, Malstifte oder Bücher. Auch sie bekommen Antworten - für die Erfüllung der Wünsche bleiben aber ihre Familien zuständig. In manchen Briefe waren kleine gebastelte Tannenbäume, Rentiere mit Schlitten und Weihnachtsmänner mit bunten Bärten.

Andere Briefe waren auch etwas traurig - Kinder schrieben, dass sie ihre Spielkameraden oder Großeltern wegen Corona nicht treffen dürfen. Die Briefe kamen nicht nur aus Deutschland, sondern aus aller Welt.

Antworten in verschiedenen Sprachen

So nahm die Weihnachtspostfiliale in Engelskirchen Briefe aus 49 Staaten entgegen, darunter aus Tadschikistan, Thailand und Neuseeland. In Himmelpfort waren es sogar Schreiben aus 62 Staaten. Beantwortet werden die Kinderbriefe in verschiedenen Sprachen. Sogar Blindenschrift gehört zum Repertoire der weihnachtlichen Helfer.

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