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Wahre Verbrechen - Die tote Prostituierte mit dem Doppelleben

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Anna H. ist bekannt in Osnabrück. Viele kennen sie und ihren kleinen Hund vom Sehen. Anna H. ist Prostituierte. Als ein Freund sie besuchen will, findet er sie tot in der Wohnung.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
9 min
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Osnabrück in Niedersachsen: Die 160.000-Einwohner-Stadt wird im Frühjahr 1996 von einem grausamen Verbrechen im Rotlichtmilieu erschüttert. Kriminalhauptkommissar Clemens Brans war damals Teil der Sonderkommission. In seiner Laufbahn als Mordermittler hat er in vielen Fällen ermittelt - doch keiner hat sich ihm so eingeprägt wie dieser.

Foto aus der Polizeiakte zeigt Portrait des Opfers. Das Gesicht wurde im Bild technisch verfremdet.
Die 42-jährige Prostituierte Anna H. wurde umgebracht.

Das Opfer des Verbrechens ist eine Frau mit einem ganz speziellen Beruf. Anna H., 42 Jahre alt aus Österreich. Seit fast 20 Jahren arbeitet sie in Osnabrück als Prostituierte.

Am Morgen des 15. März 1996 bekommt Anna H. in ihrer Wohnung im Osnabrücker Stadtteil Wüste Besuch von einem guten Freund. Die beiden treffen sich eigentlich täglich zum Frühstück. Doch nachdem der Freund an diesem Tag vergebens wartet, geht er zum Haus der Prostituierten.

Die Frau liegt tot in ihrer Wohnung

Als er die Zwei-Zimmer-Wohnung der Frau betritt, bietet sich ihm ein schreckliches Bild. Anna H. ist tot, getötet mit zahlreichen Messerstichen. Kommissar Clemens Brans erinnert sich noch gut an die Auffinde-Situation.

Montierte Fotos aus der Polizeiakte zeigen Fundstücke vom Tatort: Blutige Socken
Diese blutverschmierten Socken werden am Tatort sichergestellt. Gehören Sie Opfer oder Täter?

Die Wohnung von Anna H. stellt die Beamten der Kripo Osnabrück vor besondere Herausforderungen. Es handelt sich auch um den Arbeitsplatz der Prostituierten.

Es war also ein Tatort, an dem wir mit vielen unterschiedlichen Spuren rechnen mussten, und das war auch das Besondere: Unser Erkennungsdienst hat dort fast zwei Monate Spuren gesucht.
Clemens Brans, Kriminalpolizei Osnabrück

Naheliegend ist es für die Polizei, dass Anna H. möglicherweise von einem Freier umgebracht wurde. Außerdem fehlt Geld aus ihrer Kasse. Wird es den Beamten gelingen, den Mörder der Frau zu finden?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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