Gefährlicher Neujahrsbrauch: Wieder Unfälle mit Reisklößen in Japan

    Gefährlicher Neujahrsbrauch:Wieder Unfälle mit Reisklößen in Japan

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    In Japan hat es zum Neujahrsfest wieder Unfälle mit den traditionellen "O-Mochi"-Reisklößen gegeben. Allein in Tokio kamen fünf Menschen wegen Erstickungsanfällen ins Krankenhaus.

    Zwei O-Mochis liegen auf einem Teller, aufgenommen am 29.12.2021
    O-Mochis sorgen in Japan regelmäßig für Notfälle.
    Quelle: dpa

    In Japan sind während der Neujahrsfeiertage mehrere Menschen mit Erstickungsanfällen ins Krankenhaus gebracht worden, weil ihnen Reisklöße im Hals steckengeblieben waren.
    Wie japanische Medien berichten, mussten allein in der Hauptstadt Tokio mindestens fünf Patienten im Alter zwischen 20 und 80 Jahren wegen akuter Atemnot im Krankenhaus behandelt werden.

    Klebrige Bällchen bleiben im Hals stecken

    Jedes Jahr aufs Neue verschlucken sich - meist ältere - Japaner an den traditionell zu Neujahr gereichten O-Mochi, klebrigen Klößen aus gestampftem Reis.
    Obgleich jeder im Land die Gefahr kennt und es immer wieder tödliche Erstickungsanfälle gibt, will kaum einer zum Neujahrsfest auf O-Mochi verzichten. Um Unfälle zu verhindern, informieren Medien alljährlich über Tipps für den Notfall.
    Experten raten, die Reisklöße vor dem Verzehr in mundgerechte Stücke zu schneiden und langsam zu kauen. Der Hals solle vor dem Schlucken zum Beispiel mit Tee befeuchtet werden.
    Quelle: dpa