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Wahre Verbrechen : Die tote Rentnerin im Wohnzimmer

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Eine Frau liegt erdrosselt in ihrer Wohnung. Am Tatort gibt es zwar viele Spuren, aber zunächst keinerlei Hinweise auf den oder die Täter.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
11 min
Datum:

Im September 2001 wird in Berlin die Leiche der damals 63-jährigen Elisabeth D. gefunden. Die Rentnerin liegt brutal erdrosselt in ihrer Wohnung. Taschen und Schränke sind durchwühlt, am Tatort finden sich zahlreiche Spuren. Die tote Frau hat unter anderem ein Haarbüschel in der Hand.

Bild aus der Polizeiakte zeigt Auffindesituation der Leiche der Rentnerin in ihrer Wohnung. Weite Teile der Leiche wurden im Foto technisch verfremdet.
Ein Foto der Spurensicherung der Polizei zeigt die Auffinde-Situation der Leiche von Elisabeth D..

Ingo Kexel, Chef der zweiten Berliner Mordkommission, ist damals als einer der ersten am Tatort. Er kann sich noch gut an den Fall erinnern. Der Tatort gibt den Ermittlern Rätsel auf - es gibt eine Menge Besonderheiten.

Wir haben unterschiedliche Abschnitte von Mullbinden gehabt, die überall herumgelegen haben. Im Bereich des Kopfes der toten Frau lag eine Tüte mit roter Farbe drin - allerdings kein Blut.
Ingo Kexel, Chef der zweiten Berliner Mordkommission

Die Farbe in der Tüte, offenbar Kunstblut, die Mullbinde: Was hat das alles zu bedeuten? Die Polizei geht davon aus, dass sich Täter und Opfer kannten. Es gibt keine Einbruchsspuren, Elisabeth D. hat den Mörder offenbar selbst in die Wohnung gelassen.

Kannten sich Täter und Opfer?

Das Team der zweiten Berliner Mordkommission beginnt noch am Mordtag mit der Befragung der Nachbarn und erhält erste interessante Hinweise.

Phantombild der verdächtigen Frau aus der Polizeiakte
Aus den Angaben der Zeugen wird von der Polizei ein Phantombild der unbekannten Frau von der Straße erstellt.

"Wir haben in Erfahrung bringen können, dass sich über den Zeitraum von mindestens einer Stunde eine unbekannte Frau in dieser Straße aufgehalten hat. Sie hatte ein Handy in der Hand, vorgeblich auch telefoniert mit dem Handy", berichtet Ermittler Kexel.

Am Tag des Mordes will die Unbekannte dann plötzlich ins Haus. Angeblich um eine Familie zu besuchen, die unter dem Dach wohnt. Eine Nachbarin lässt die Frau ist Haus. Elisabeth D., das Opfer, wohnt im Erdgeschoss - noch schöpft niemand Verdacht. Hat die Unbekannte die Rentnerin getötet?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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