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Wieder Hunderte Tote - RKI meldet knapp 14.000 Neuinfektionen

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Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 13.882 Corona-Neuinfektionen. Das sind gut 3.000 weniger als am Sonntag voriger Woche. 445 weitere Menschen starben.

Der Eingang zum Robert Koch-Institut. Archvibild
Der Eingang zum Robert Koch-Institut.
Quelle: David Hutzler/dpa

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) knapp 14.000 Corona-Neuinfektionen und 445 weitere Todesopfer gemeldet. Am Vortag hatte das RKI von 18.678 Neuinfektionen berichtet. Am Sonntag sind die vom RKI bekannt gegebenen Zahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Wie das RKI am Morgen mitteilte, stieg die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 13.882 auf 2.033.518 Fälle.

Zahlen werden wieder belastbarer

Die Zahlen waren wegen der geringeren Zahl von Tests und Meldungen über die Feiertage lange nicht belastbar gewesen - Merkel hatte aber den 17. Januar - diesen Sonntag - immer als Termin genannt, ab dem wieder Klarheit herrschen könnte. In seinem Lagebericht vom Samstagabend schrieb jetzt das RKI:

Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren.
RKI

Diese Zahlen bilden allerdings nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - unterliegt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen großen Schwankungen. 

Aussagekräftiger ist deshalb der 7-Tage-Schnitt. Zusammen mit Mitarbeitern des "Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology" (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sammelt die Firma Risklayer mehrmals täglich Daten aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Kreise und Städte und liefert deshalb aktuellere Daten als das RKI. 

Im Schnitt kommen laut deren Daten derzeit täglich 17.610 Neuinfektionen in Deutschland dazu. 

Die Zahl der Corona-Toten stieg auf insgesamt nun 46.419 Fälle. Doch auch bei den Todeszahlen ist der 7-Tage-Schnitt aufgrund von Nachmeldungen aussagekräftiger. Im Schnitt sterben derzeit jeden Tag 868 Menschen in Deutschland im Zusammenhang mit Covid-19. 

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bei 136. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder.

Unterschiede zwischen den Ländern noch immer enorm

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 274 und Sachsen mit 253. Den niedrigsten Wert haben Bremen und Schleswig-Holstein mit jeweils 86 gefolgt von Niedersachsen mit 92.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,95 (Vortag: 0,99). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

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