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Queen-Jubiläum und Andrew-Sorgen - Was bringt 2022 den britischen Royals?

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Nach dem Tod von Prinz Philip und dem Ärger um Harry und Meghan hoffen die britischen Royals auf ein besseres Jahr 2022. Doch es bleiben Schatten über dem Palast.

Großbritannien, Windsor: Die britische Königin Elizabeth II. während der Aufzeichnung ihrer jährlichen Weihnachtssendung im White Drawing Room von Schloss Windsor.
Die Queen bei ihrer Weihnachtsansprache: Wie wird ihr Jahr 2022? (Symbolbild)
Quelle: dpa

Es könnte so schön sein für Queen Elizabeth II. und die Royal Family. 2022 wird die Königin seit sagenhaften 70 Jahren auf dem Thron sitzen. Geplant sind große Feierlichkeiten. Sogar einen einmaligen Feiertag erhalten die Briten zu diesem Anlass spendiert. 2022 soll auch das Schreckensjahr 2021 vergessen lassen.

Bringt 2022 die Versöhnung mit Prinz Harry?

Der Tod ihres Ehemanns Prinz Philip kurz vor dessen 100. Geburtstag hat die Queen schwer getroffen. Der ewige Streit um den ausgewanderten Enkel Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan belastet die Familienbande enorm. 2022 könnte im Zeichen der Versöhnung stehen, so schreiben es jedenfalls die britischen Boulevardblätter - und so sehnt es die von Corona und Brexit erschöpfte Bevölkerung herbei.

Doch die Rassismusvorwürfe und Anschuldigungen des Paares, der Palast habe sich nicht um die suizidale und überforderte Herzogin gekümmert, hängen noch immer als dunkle Wolke über dem Palast und belasten auch die Verbindung Harrys zu seinem älteren Bruder Prinz William. Aktueller Anlass ist ein Skandal um einen Geschäftsmann, der von Charles im Gegenzug für hohe Spenden einen prestigeträchtigen Titel verliehen bekam. Ein enger Vertrauter des Thronfolgers musste zurücktreten.

Die Aussteiger Harry und Meghan bestimmen noch immer die Schlagzeilen bei den Windsors. Ihre Zukunft scheint ungewiss. Das neue Leben der Sussex' wird auch die Monarchie verändern.

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Nun ließ Harry mitteilen, er habe schon früh vor dem Unternehmer gewarnt - britische Medien kritisierten, damit sei er seinem Vater in den Rücken gefallen. Dass Harry und Meghan ihre im Juni geborene Tochter nach dem familieninternen Spitznamen der Queen Lilibet nannten, galt als Friedensgeste. Doch noch haben weder Urgroßmutter Elizabeth noch Opa Charles das Kind kennengelernt. Harry und Meghan sollen zu den zentralen Feierlichkeiten des Thron-Jubiläums eingeladen sein.

Prozess gegen Prinz Andrew könnte im Herbst 2022 starten

Auch Prinz Andrew sorgt weiter für Aufregung. Der zweitälteste Sohn der Queen ist tief in den Missbrauchsskandal um den verurteilten und mittlerweile gestorbenen US-Millionär Jeffrey Epstein verwickelt, mit dem er einst befreundet war. Epstein soll zahlreiche minderjährige Frauen sexuell missbraucht und an andere Männer weitergegeben haben. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre verlangt Schadenersatz von dem Prinzen, weil er sie als 17-Jährige mehrfach missbraucht haben soll.

archiv: Virginia Giuffre am 27.08.2019 in New York (USA)
Virginia Giuffre in New York (Archivfoto 27.08.2019)
Quelle: dpa

Der Queen-Sohn weist die Vorwürfe zurück, aber in New York geht der Fall vor Gericht: Das Hauptverfahren könnte im Herbst 2022 beginnen, wie der zuständige Richter Anfang November sagte. Die britischen Medien, die regelmäßig vom Hof mit Informationen gefüttert werden, wissen von keinem bösen Wort der Queen. Dieser Rückhalt bietet aber auch Anlass für Kritik: Denn die schweren Vorwürfe gegen Andrew werden bisher nicht vom Königshaus untersucht.

Wie steht es um die Gesundheit der Queen?

Damit zum dritten belastenden Thema vor dem Platin-Jubiläum. Wie es der Queen tatsächlich geht, ist weitestgehend unklar. Mittlerweile ist die Monarchin 95 Jahre alt, und langsam machen sich Sorgen um die Gesundheit des Staatsoberhaupts breit. Zwar zeigen Fotos der wenigen persönlichen Audienzen die Queen stets lächelnd und aufrecht, sie wirkt äußerst rüstig. Doch Auftritte vor TV-Kameras oder sogar vor der Öffentlichkeit gab es seit Wochen nicht.

Mehrere Reisen wurden abgesagt, ihre Ärzte verordneten Ihrer Majestät wochenlang Ruhe. "Die Queen hat allen gesagt, dass es ihr schon viel besser gehe", hieß es aus dem Palast. Offizielle Termine, so ist zu hören, wolle sie ab Februar wieder wahrnehmen.

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