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Ryanair-Flieger in Berlin - Ermittlungen nach außerplanmäßiger Landung

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Eine Ryanair-Maschine landet außerplanmäßig in Berlin. Zunächst ist unklar, warum. Ryanair berichtet von einer "Sicherheitsbedrohung". Offen bleibt, ob es eine Bombendrohung war.

Eine Ryanair-Maschine ist außerplanmäßig auf dem Berliner Flughafen notgelandet und von der Bundespolizei durchsucht worden. Der Einsatz könnte auf eine Bombendrohung hinweisen.

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Nach der außerplanmäßigen Landung und der Durchsuchung eines Ryanair-Flugzeugs auf dem Berliner Hauptstadtflughafen BER am Sonntagabend wird nun ermittelt, wie es zu dem Hinweis auf eine Gefahr kam.

Bundespolizei entdeckt nichts Verdächtiges

Die Maschine war eigentlich auf dem Weg von Dublin nach Krakau. Die Crew sei von der Luftsicherheitskontrolle über eine mögliche Sicherheitsbedrohung informiert worden, teilte Ryanair mit. Auf dem Weg vom irischen Dublin ins polnische Krakau habe die Maschine deshalb am Sonntagabend den BER als nächstgelegenen Flughafen angesteuert.

Auf dem BER überprüfte die Bundespolizei Passagiere, Gepäck und Flugzeug. Dabei sei nichts Verdächtiges festgestellt worden, sagte ein Sprecher. Die Passagiere konnten ihre Reise gegen 03.45 Uhr in der Nacht mit einer Ersatzmaschine fortsetzen. Nun ermittle die Polizei Brandenburg, sagte der Sprecher. Der BER liegt auf brandenburgischem Gebiet.

"B.Z." und "Bild" berichteten, es habe eine Bombendrohung gegeben. Die Bundespolizei teilte lediglich mit, es habe einen telefonischen Hinweis gegeben, aufgrund dessen eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Weitere Details wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt.

Bereits Landung auf selber Strecke in London

Im vergangenen Sommer musste eine Ryanair-Maschine auf dem gleichen Weg von Dublin nach Krakau wegen einer anonymen Bombendrohung eine Sicherheitslandung hinlegen. Bei der Durchsuchung in Stansted in Großbritannien sei nichts gefunden worden, berichteten irische Medien.

Für großes Aufsehen hatte eine angebliche Bombendrohung gegen ein Ryanair-Flugzeug vor gut einer Woche gesorgt: Am vergangenen Sonntag hatten die belarussischen Behörden eine Maschine mit 171 Menschen an Bord - unter ihnen der Regierungskritiker und Blogger Roman Protassewitsch - auf dem Weg von Griechenland nach Litauen mit Hilfe eines Kampfjets zur Landung gezwungen, laut Minsk wegen einer Bombendrohung. Protassewitsch wurde umgehend verhaftet. Die EU und die USA warfen Machthaber Alexander Lukaschenko Luftpiraterie vor und verhängten Sanktionen.

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