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Wahre Verbrechen - Die schwarze Witwe

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Lydia L. suchte in den Neunzigern ihre Opfer per Kontaktanzeige. Ihr Beuteschema: ältere Herren mit dickem Bankkonto. Sie ließ die Verehrer töten und kassierte ihr Vermögen.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
9 min
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Ein Waldparkplatz bei Göttingen. Im Sommer 1994 macht hier ein Autofahrer einen grausigen Fund. Im Graben liegt eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte männliche Leiche. Für Kriminalhauptkommissar Uwe Breuer ist schnell klar: Der Unbekannte wurde nicht an dieser Stelle umgebracht.

Bild aus der Polizeiakte zeigt Auffindesituation der Leiche auf dem Waldparkplatz (die Leiche wurde im Bild technisch verfremdet)
Die Spurensicherung dokumentiert die Auffindesituation der Leiche auf dem Waldparkplatz ganz genau.

Neben der Leiche finden die Ermittler ein benutztes Taschentuch. Doch die Polizei kann die DNA-Spur niemandem zuordnen. Täter und Opfer bleiben Phantome.

Ein Jahr später: An einer Landstraße in Thüringen wird die Kripo erneut zu einer verbrannten Leiche gerufen. Rund 70 Kilometer vom ersten Fundort entfernt. Es ist wieder ein unbekannter Mann.

Hängen die beiden Taten zusammen?

Trotz der schweren Verbrennungen kann die Polizei dieses Mal den Schädel des Toten rekonstruieren. Anhand des Modells lassen sich jetzt Rückschlüsse auf das Gesicht des Opfers ziehen. Doch weit und breit wird niemand vermisst, zu dem die angefertigte Zeichnung passt. Es beginnt eine jahrelange Suche nach dem Täter, denn Mord verjährt nie. Doch alle Ermittlungen laufen ins Leere, es gibt keine Spur.

Foto aus der Polizeiakte zeigt Rekonstruktion des Kopfes des Opfers - so muss der Mann vor seinem Tod ausgesehen haben.
Die Rekonstruktion des Gesichts des Opfers ist gut - aber niemand, der so aussieht, wird vermisst.

Zwölf Jahre später: Ein Einfamilienhaus in einer ruhigen Wohnsiedlung im Süden Niedersachsens. Die Besitzerin Lydia L. streitet sich mit ihren Nachbarn um Grundstücksgrenzen. Es kommt zu Beleidigungen, die Polizei schaltet sich ein.

Als Zeuge wird Siggi S. von Kommissar Breuer vorgeladen. Er lebt in einem Gartenhaus von Lydia L.. Breuer ahnt noch nicht, dass ihn die Befragung wegen des harmlosen Streits auf die Spur einer beispiellosen Mordserie führen wird.

Er sagte gleich zu Beginn: Wenn wir hier fertig sind, klicken die Handschellen. Er möchte den Mord an drei älteren Herren gestehen, die er im Auftrag von Lydia L. umgebracht habe.
Uwe Breuer, Kriminalhauptkommissar

Kontakt zu Männern über Anzeigen gesucht

Lydia soll die wohlhabenden Männer über Kontaktanzeigen gesucht haben. Nach den Morden hätten die beiden die Leichen in ihrem Wohnmobil weggebracht und schließlich verbrannt.

Siggi nennt auch einen Namen: Der unbekannte Tote von 1994 ist Günter S.. Kommissar Breuer glaubt dem Zeugen. Wird es gelingen, Lydia L. diese und möglicherweise noch weitere Taten als Drahtzieherin nachzuweisen?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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