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Segelschulschiff - "Gorch Fock" zurück im Heimathafen

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Nach rund sechs Jahren hat die "Gorch Fock" ihren Heimathafen Kiel erreicht. Auf den letzten Seemeilen ist auch Annegret Kramp-Karrenbauer dabei.

Kapitän Nils Brandt gab nicht auf: Der Kommandant des Segelschulschiffs Gorch Fock hat seine Mannschaft und "sein Schiff" immer verteidigt. Nach Pleiten, Pech und Pannen um jahrelange Reparaturarbeiten ist das Vorzeigeschiff der Marine nun wieder flott.

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Das Segelschulschiff "Gorch Fock" hat nach sechs Jahren wieder seinen Heimathafen Kiel erreicht. Am frühen Nachmittag passierte der 89 Meter lange Dreimaster den Marinestützpunkt Kiel-Wik.

Tausende Menschen verfolgen Ankunft der "Gorch Fock"

Von der Außenmole des Stützpunkts wurden Schiff und Besatzung mit 20 Schuss Salut begrüßt. Den 21. Schuss erwiderte die "Gorch Fock". Mehrere Dutzend Segel- und Motorboote begleiteten den Dreimaster. An den Ufern der Förde verfolgten Tausende Menschen die Ankunft.

Bevor das Schiff im Laufe des Nachmittags an der dortigen
Gorch-Fock-Mole des Stützpunkts festmachen sollte, war noch eine Ehrenrunde in der Innenförde angesetzt, wo sich der Landtag von Schleswig-Holstein befindet. Das Parlament ist Pate des runderneuerten Dreimasters.

Auch Kramp-Karrenbauer auf letzten Meilen an Bord

Mit an Bord waren auf den letzten Seemeilen der Fahrt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach. Sie waren am Vormittag in der Eckernförder Bucht von einem Minenjagdboot an Bord der "Gorch Fock" gegangen.

Weil an dem 1958 gebauten Schiff doch viel mehr gemacht werden musste als zunächst gedacht, überstiegen die Kosten der Sanierung die anfangs kalkulierten zehn Millionen Euro erheblich. Zwischendurch stand das Schiff vor dem endgültigen Aus.

Nach etlichen Pannen und Baustopps ist die Sanierung des Segelschulschiffs "Gorch-Fock" abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf 135 Millionen Euro.

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Besatzung soll bald wieder in See stechen

Letztlich billigte die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Steigerungen aber und legte einen Deckel von 135 Millionen Euro für die Sanierung des Schiffs fest. Am Donnerstag übernahm die Marine den Dreimaster wieder von der Bremer Lürssen-Werft.

Bereits in wenigen Tagen sollen Schiff und Besatzung wieder für eine vierwöchige Ausbildungsphase in See stechen. Dabei geht es um Segeltraining für die 120 Köpfe zählende Stammbesatzung. Im Spätherbst soll das Schiff zu den Kanarischen Inseln fahren, wo im Januar der erste Ausbildungstörn mit jungen Kadettinnen und Kadetten starten soll.

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