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Soziale Benachteiligung - Ärmere Kinder sind häufiger krank

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Ungesünderes Essen, weniger Zahnarzt-Besuche, höheres Risiko, an ADHS zu erkranken: Kinder aus sozial schwachen Familien haben eine schlechtere Gesundheit, sagen jetzt Studien.

Eine Arbeitslose Mutter sitzt am 02.08.2011 mit ihren drei Töchtern in ihrer Wohnung, aufgenommen am  02.08.2011  in Schwerin
Arbeitslose Mutter mit drei Töchtern (Archivfoto): Kinder aus benachteiligten Familien sind öfter von Entwicklungsverzögerungen, psychischen Auffälligkeiten oder Übergewicht betroffen.
Quelle: dpa

Kinder aus ärmeren Familien haben häufiger einen schlechteren Gesundheitszustand und sind öfter von Entwicklungsverzögerungen, psychischen Auffälligkeiten oder Übergewicht betroffen. Das zeigen mehrere Studienergebnisse, die die Bundesregierung jetzt vorgelegt hat.

Die FDP hatte eine entsprechende Anfrage im Bundestag gestellt, die Antwort mit den Studienergbnissen liegt der die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

Benachteiligte Kinder: Beispiele aus den Studienergebnissen

  • Jungen im Alter zwischen sieben und zehn Jahen, von denen kein Elternteil Vollzeit erwerbstätig ist, weisen einen schlechteren allgemeinen Gesundheitszustand auf als Gleichaltrige mit mindestens einem Vollzeit erwerbstätigen Elternteil.
  • Kinder und Jugendliche mit niedrigem sozialen Status haben auch ein erhöhtes Risiko für eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) - den Daten zufolge um das 2,8- bis 4,4-Fache.
  • Auch zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen nehmen betroffene Kinder und Jugendliche demnach deutlich weniger oft wahr.
  • Kinder und Jugendliche aus Elternhäusern mit geringem sozioökonomischen Status weisen demnach zudem ein ungesünderes Ernährungsverhalten auf.
  • Sie trinken deutlich häufiger zuckerhaltige Erfrischungsgetränke als Gleichaltrige.

Der sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, Pascal Kober, hatte die Anfrage gestellt. Er fordert nun wegen der Studienergebnisse, stärker die Alltagswirklichkeit in sozial benachteiligten Milieus in den Blick zu nehmen.

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