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SpaceX-Flug auf dem Weg zur ISS

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"Crew Dragon" im All - SpaceX-Flug auf dem Weg zur ISS

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Erste reguläre Mission für die "Crew Dragon": Das SpaceX-Raumschiff ist mit vier Astronauten an Bord ins All gestartet. Heute soll es an der ISS andocken.

In den USA ist die Rakete "Falcon-9" erfolgreich gestartet. Ihr Ziel: die Internationale Raumstation. Das Besondere: Es war die erste reguläre Mission eines privaten Unternehmens.

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Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX des Tesla-Gründers Elon Musk ist in der Nacht zum Montag zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die neu gestaltete "Crew Dragon"-Kapsel hob am Abend (Ortszeit) mithilfe einer SpaceX-Falcon-9-Rakete vom Nasa-Weltraumbahnhof Cape Canaveral ab.

Ein halbes Jahr nach seinem historischen Jungfernflug ist das Raumschiff "Crew Dragon" damit zum ersten Mal zu einer regulären Mission ins Weltall gestartet. "Das Raumschiff ist unterwegs", schrieb die Nasa auf Twitter.

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Vier Astronauten an Bord der "Crew Dragon"

Die "Crew Dragon" startete an der Spitze einer "Falcon 9"-Rakete, deren erste Stufe nach einigen Minuten wie geplant zur Erde zurückkehrte und auf einer schwimmenden Plattform landete - ein großer Erfolg für SpaceX. Die Kapsel wird voraussichtlich am späten Montagabend (Ortszeit) nach mehr als 27 Stunden Flug an der Internationalen Raumstation ISS andocken.

Die amerikanischen Nasa-Astronauten Michael Hopkins, Victor Glover und Shannon Walker sowie der japanische Astronaut Soichi Noguchi sollen sechs Monate an Bord der ISS bleiben und verschiedene Experimente überwachen. Auf der Station befinden sich derzeit bereits die Astronautin Kate Rubins sowie ihre russischen Kollegen Sergej Ryschikow und Sergej Kud-Swertschkow.

Coronavirus: Elon Musk verpasste Start vor Ort

US-Vizepräsident Mike Pence reiste aus Washington an, um den Start zu beobachten. SpaceX-Gründer Elon Musk musste zu Hause bleiben, weil er sich nach eigenen Angaben wahrscheinlich mit dem Coronavirus angesteckt hat.

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Unmittelbar nach dem Start gratulierte der gewählte US-Präsident Joe Biden auf Twitter. Der Start sei ein Beleg für die Kraft der Wissenschaft "und für das, was wir erreichen können, wenn wir unsere Innovation, Einfallsreichtum und Entschlossenheit nutzen".

Astronautinnen-Duo im Außeneinsatz.

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Trump rühmt sich mit Nasa-Erfolg

Der amtierende US-Präsident Donald Trump feierte erst später den "großartigen Start" auf Twitter. Die Nasa sei bei seiner Machtübernahme ein Desaster gewesen, inzwischen sei die Raumfahrtagentur "wieder zum 'heißesten' und fortgeschrittensten Weltraumzentrum der Welt bei Weitem geworden", schrieb Trump.

Es war nach fast neunjähriger Pause das erste Mal, dass Astronauten wieder von amerikanischem Boden aus in den Orbit starteten - und das erste Mal, dass sie von einem privaten Raumfahrtunternehmen befördert wurden. SpaceX hatte zuvor nur Fracht zur ISS transportiert.

Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten mit der Raumfähre "Atlantis" zur ISS geflogen. Danach mottete die Nasa ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war seither für ISS-Missionen auf Russland angewiesen. Das war mit rund 80 Millionen Euro pro Flug in der Sojus-Kapsel ebenfalls teuer - und kratzte am amerikanischen Ego.

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