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Tipps zur Reisezeit vom ADAC - So geht's entspannter im Auto in den Urlaub

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Sommerreiseverkehr, Straßensperrungen und Corona-Regeln: Der Stress zum Urlaubsbeginn - fast schon programmiert. So können Sie entspannter ins Auto steigen.

Fahrzeuge stehen an einer Umleitung an einer Baustelle auf der A1 in Schlange am 27.06.2021
Trotz Reiseverkehr entspannt ans Ziel kommen.
Quelle: picture alliance / Christopher Neundorf/Kirchner-Me

An diesem Wochenende starten auch Bayern und Baden-Württemberg in die Sommerferien und das heißt für viele: ab ins Auto und in den Urlaub. Für ein paar Tage sind alle Schüler*innen in jedem Bundesland in den Ferien - und viele Eltern damit im Reisestress. Stau und Anspannung unvermeidbar, oder?

Wann sollte ich am besten fahren?

Der ADAC empfiehlt für Autourlauber*innen: Am besten unter der Woche starten, zum Beispiel Dienstag oder Mittwoch und das Wochenende meiden, besonders den Samstag. Die Stoßzeiten auf den Straßen: Freitagnachmittag, Samstagvormittag und früher -nachmittag sowie Sonntagnachmittag.

Eine weitere Option: Nachtfahrten, allerdings nur dann, wenn die Konzentration und das Sicherheitsgefühl mitspielen. Nachts ist zwar weniger Verkehr, aber die Expertin warnt:

Wer nachts fährt sollte das nur sehr ausgeruht tun, sonst kann Sekundenschlaf und damit eine erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit die Folge sein.
Katharina Lucá, ADAC-Sprecherin

Ein spürbarer Trend seit Corona: Kurzurlaube und Tagesausflüge. Hier der Tipp: Entweder früh am Morgen oder erst am Nachmittag losfahren. Man sollte sich "auf deutlich längere An- und Abreisezeiten auf den Zufahrtsstraßen der Seen, der Wandergebiete der Alpen und der Mittelgebirge gefasst machen. Treffen Reise- und Ausflugsverkehr aufeinander, kann es eng werden“, so Lucá.

Einreise nach dem Urlaub nur mit negativem Corona-Test? Noch ist nichts entschieden, aber führende Koalitionspolitiker sprechen sich eindeutig für eine Testpflicht aus.

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Wo gibt es die meisten Staus?

Besonders gefährdet sind laut ADAC folgende Strecken, in beide Richtungen:

  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A1 Bremen – Lübeck
  • A3 Würzburg – Nürnberg – Passau
  • A4 Erfurt – Dresden – Görlitz
  • A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Flensburg – Hamburg
  • A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – München – Salzburg
  • A9 München – Nürnberg
  • A19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
  • A61 Mönchengladbach – Koblenz
  • A72 Leipzig – Chemnitz – Hof
  • A81 Stuttgart – Singen
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Allein in den ersten drei Sommerferienwochenenden kam es zu 16.764 Staus auf Deutschlands Autobahnen - mit einer Gesamtlänge von 21.060 Kilometern, so die Zahlen vom ADAC. Im Jahr davor gab es in demselben Zeitraum weniger Staus (10.114).

Infografik: Tipps für Autourlauber*innen
Infografik: Tipps für Autourlauber*innen

Momentan gibt es 820 Baustellen und damit auch einige Sperrungen, zum Beispiel die Wochenendsperrungen A49 Kassel - Gießen bis 31. Juli, 18 Uhr und A66 Wiesbaden - Frankfurt bis auf Weiteres.

Aber auch, wenn das kommende Wochenende eines der staureichsten der Reisesaison werden dürfte: Ein Chaos wird wohl wegen der Corona-bedingten Zurückhaltung vieler Deutsche bei Urlaubsreisen ausbleiben.
Katharina Lucá, ADAC-Sprecherin

Viele Bundes- und Landstraßen, aber auch einige Autobahnen sind nach wie vor wegen den Folgen des Hochwassers vor zwei Wochen stark beschädigt und bis auf Weiteres gesperrt, zumindest schwer passierbar. Die Reparaturarbeiten auf der A1 und A61 in NRW könnten laut Behörden noch Monate andauern.

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Was gilt für die Fahrt ins Ausland?

Wer in oder durch Deutschlands Nachbarländer fährt, muss viel Geduld mitbringen und sollte großzügig Zeit einplanen. Durch das Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen kann es an den Grenzen auch mal mehrere Stunden dauern, so die Schätzung des ADAC. Vor allem hier: Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, kroatischen und französischen Küsten. Gleiches gilt für die dänischen, belgischen und holländischen Küstenregionen.

Wichtig für Urlauber*innen in den Niederlanden: Wegen der Einstufung als Hochinzidenzgebiet, müssen sich Reiserückkehrende auf eine Quarantänepflicht einstellen. "Man sollte sich immer über die jeweiligen Regeln im Urlaubsland informieren, bevor man losfährt. Oftmals braucht man, wenn nicht geimpft oder genesen, einen negativen Test und ein Einreiseformular, so zum Beispiel für Italien oder Kroatien", sagt die ADAC-Sprecherin Katharina Lucá.

Wie kann eine gute Reiseplanung helfen?

Der ADAC empfiehlt, die Reiseplanung als Teil des Urlaubs zu sehen, das heißt: Die Route vor der Fahrt genau anschauen, inklusive Sehenswürdigkeiten und Orte, an denen man halten möchte: "So kann man auch längere Pausen abseits der Autobahn machen oder gegebenenfalls einem längeren Stau entspannt entgehen", so Lucá.

Ein wichtiger Tipp zum Schluss: Wer gut plant, hat auch gute Chancen, etwas entspannter auf der Straße unterwegs zu sein - und wichtige Pausen einzuhalten: "Der ADAC rät etwa alle zwei Stunden eine Pause zu machen und zur Mittagszeit auch länger zu rasten", so die Empfehlung.

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