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Stiftung Wartentest - Verhütungsmittel oft unverträglich

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Stiftung Warentest kritisiert hormonelle Verhütungsmittel: Weniger als die Hälfte der Präparate sei aus Gründen der Verträglichkeit geeignet.

Anti-Baby-Pillen liegen auf dem Tisch in einer Apotheke. Archivbild
Anti-Baby-Pillen liegen auf dem Tisch in einer Apotheke. Archivbild
Quelle: Carsten Rehder/dpa/Archiv

In einem Test von 141 hormonellen Mitteln zur Empfängnisverhütung hat die Stiftung Warentest nur weniger als die Hälfte für geeignet befunden. Das liege nicht an der Wirksamkeit, sondern an der Verträglichkeit, so die Tester. Sie rieten zu einer Pille mit niedrigem Östrogengehalt und den Gestagenen Levonorgestel, Norethisteron oder Norgestimat.

Risiko von Thrombosen

Bei diesen Pillen sei das Risiko für eine Thrombose geringer als bei Anti-Baby-Pillen mit anderen Gestagenen, erläuterten die Tester. Auch Spiralen sind demnach geeignet. Es gibt sie mit Hormon oder Kupfer. Das Thrombose-Risiko erhöhen Spiralen demnach nicht. Sie wirken langfristig und werden vor allem Frauen empfohlen, die schon ein Kind geboren haben.

Die Dreimonatsspritze dagegen empfehlen die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest nicht als Standardmittel zur Empfängnisverhütung. Wenig geeignet sind demnach auch Implantat, Ring und Pflaster. Das Implantat lasse sich nicht immer leicht entfernen. Ring und Pflaster wirkten wie die Pille - es gebe aber Hinweise, dass das Thrombose-Risiko bei beiden Mitteln höher ist als bei geeigneten Anti-Baby-Pillen.

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