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Verbraucherzentralen : Steigende Heizkosten: "Niemand darf frieren"

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Hunderte Strom- und Gasversorger in Deutschland heben ihre Preise an. Die Verbraucherzentralen fordern deshalb mehr Wohngeld und ein Aussetzen von Energiesperren.

Die Heizkosten sind dank der Witterung gesunken.
Steigende Heizkosten: Verbraucherschützer sehen Politik in der Pflicht
Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Hunderte Strom- und Gasversorger in Deutschland haben in den vergangenen Monaten ihre Preise angehoben oder Preiserhöhungen zum Jahreswechsel angekündigt. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, ergab eine Auswertung des Tarifportals Switchup, dass dies bei 180 Strom- und 392 Gas-Grundversorgern der Fall sei.

Der durchschnittliche Preisaufschlag lag demnach bei 10,8 Prozent für Strom und 26,6 Prozent für Gas. Auf eine vierköpfige Familie gerechnet entspreche das einer Mehrbelastung von insgesamt 581 Euro im Jahr, heißt es in dem Bericht. Davon entfielen 177 Euro Mehrkosten auf den Strom und 404 Euro auf Gas. Einzelne Anbieter hätten ihre Preise mehr als verdoppelt und verlangten bis zu 54 Cent pro Kilowattstunde Strom und 19 Cent pro Kilowattstunde Gas.

Verbraucherschützer: Politik muss handeln

Der Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, sieht angesichts der gestiegenen Energiepreise die Politik in der Pflicht. "Niemand darf wegen der Preissprünge frieren", forderte Müller in der "BamS".

"Nötig sind ein höheres Wohngeld, ein Aussetzen von Strom- und Gassperren sowie Tempo beim Ausstieg aus den fossilen Energien." Die derzeit hohen Energiepreise tragen maßgeblich zum Anstieg der Inflationsrate in Deutschland bei. Im Oktober betrug die Teuerung im Vorjahresvergleich rund 4,5 Prozent - so viel wie zuletzt vor 28 Jahren.

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