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Bewegungsstudie der TK : 45 Prozent machen selten oder nie Sport

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Fast jeder Zweite in Deutschland zählt zu den Bewegungsmuffeln. Das zeigt eine Kassen-Studie. Lieblingssportart ist Radfahren. Überraschend: Yoga ist beliebter als Fußball.

Fahrradfahrer im Park "Schlesischer Busch" in Berlin
Radfahren ist laut TK-Studie die beliebteste Sportart in Deutschland.
Quelle: imago/Hoch Zwei Stock/Ang

Radfahren, Laufen, Fitness - Deutschland ist einer Studie zufolge beim Sport in etwa zweigeteilt: Gut die Hälfte der Erwachsenen treibt regelmäßig Sport, etwas weniger als die Hälfte tut das nur selten oder gar nicht. Die Techniker Krankenkasse (TK) stellte an diesem Mittwoch entsprechende Umfrageergebnisse vor.

52 Prozent der über 18-Jährigen gaben demnach an, mindestens ein bis drei Stunden Sport pro Woche zu machen. 45 Prozent sagten, sie trieben nur selten oder gar keinen Sport.

Die WHO empfiehlt mindestens 150 Minuten körperliche Aktivitäten in der Woche für Erwachsene, um Krankheiten vorzubeugen.

Studie: Fahrrad fahren am beliebtesten

Immerhin: Das Verhältnis hat sich im Vergleich zu 2013 umgekehrt. Damals waren die Sportler den TK-Daten zufolge mit 46 Prozent noch leicht in der Minderheit und die Sportmuffel mit 52 Prozent in der Mehrheit.

Das Ranking der beliebtesten Sportarten in Deutschland ist der Studie zufolge:

  • Fahrrad fahren (46 Prozent)
  • Joggen (26 Prozent)
  • Wandern und Nordic Walking (25 Prozent)

Yoga hat im Vergleich zur Vorgängerstudie mit neun Prozent deutlich zugelegt und ist damit beliebter als Fußball (sechs Prozent).

Laut einem WHO-Bericht bewegen sich viele Menschen in Deutschland nicht genug – besonders besorgniserregend ist der Bewegungsmangel demnach bei Jugendlichen.

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Bewegung im Alltag durch Homeoffice zurückgegangen

Abseits vom Sport zeigt ein Blick auf die Aktivität beim Zurücklegen von alltäglichen Wegen laut der Studie: 30 Prozent der Befragten bewegen sich weniger als 30 Minuten pro Tag zu Fuß oder mit dem Rad.

Die Corona-Pandemie habe ihr Übriges dazu beigetragen: 26 Prozent der Befragten bewegen sich wegen Corona weniger als in der Vor-Pandemie-Zeit. Als Bewegungskiller entpuppt sich vor allem das Homeoffice.

46 Prozent arbeiteten in den vergangenen beiden Jahren zumindest zeitweise von zu Hause aus - und mehr als die Hälfte davon bewegt sich im Homeoffice weniger als am normalen Arbeitsplatz (56 Prozent).

Bayern, München: Eine Frau sitzt zuhause an einem Esstisch.

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von Katharina Schuster
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