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Wahre Verbrechen - Mord in der Tiefgarage

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1993 wird in Offenburg die 52-jährige Grafikerin Ingrid A. erstochen in ihrem Auto gefunden. Zeuginnen haben einen unheimlichen Mann in der Nähe des Tatorts gesehen.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
9 min
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Ingrid A. wird 1993 in Offenburg erstochen in ihrem Auto gefunden. Der Wagen der Grafikerin steht in der Tiefgarage eines Kaufhauses. Kommissar Burkhard Bellemann hat nach dem Verbrechen damals ermittelt.

Als sie gefunden wird, liegt Ingrid A. wahrscheinlich bereits knapp einen Tag tot in ihrem Auto. Doch wer könnte einen Grund gehabt haben, die 52-jährige Grafikerin zu töten? Die Kripo Offenburg versucht herausfinden, ob das Mordopfer nur zufällig ins Visier des Täters gerückt ist.

Bei Befragungen findet die Kripo Offenburg keinerlei Hinweise auf ein mögliches Mordmotiv. Die Beamten gehen also von einem Raubmord aus und müssen auch klar feststellen, dass Frau A. offensichtlich ein Zufallsopfer war. Es wussten nur zwei Personen darüber Bescheid, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt in der Tiefgarage in Offenburg aufgehalten hat.

Ingrid A. wurde offenbar zufällig zum Opfer

Diese beiden Personen kann die Polizei als Tatverdächtige zweifelsfrei ausschließen. Schon bald meldet sich aber eine Zeugin bei der Kripo Offenburg, die am Tattag eine wichtige Beobachtung gemacht hat. Sie steuerte mit ihrem Auto den Parkplatz genau gegenüber des späteren Opferfahrzeuges an.

Portrait aus der Polizeiakter: Das Opfer Ingrid A. Das Gesicht im Bild wurde technisch verfremdet.
Mord-Opfer Ingrid A.

Auf dem Weg dorthin sieht sie im Fahrstuhlbereich einen Mann, der ihr Angst einjagt. Wie sich später herausstellt, kommt ihr anschließend Frau A. entgegen, auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug. Bei dem Mann dürfte es sich wahrscheinlich um den mutmaßlichen Täter gehandelt haben.

Auch eine zweite Zeugin hat diesen Mann gesehen, auch ihr hat er Angst eingejagt. Beide Frauen beschreiben ihn als ungepflegt, etwa 40 Jahre alt und dunkelblond. Die Kripo Offenburg geht in dem Mordfall insgesamt 589 Spuren nach.

Portrait aus der Polizeiakte zeigt den Tatverdächtiger Roger F.. Das Gesicht wurde im Bild technisch verfremdet.
Der Tatverdächtige Roger F.

Ein vielversprechender Hinweis führt sie auf die andere Rheinseite nach Straßburg. Die Täterbeschreibung der Zeuginnen passt gut auf einen dort lebenden Mann, der sich zur Tatzeit im Umfeld des Tatorts aufgehalten hat. Hat er tatsächlich etwas mit dem Mord zu tun?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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