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Wegen Corona-Beschränkungen - Titanic-Funkgerät wird vorerst nicht geborgen

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Mit der Bergung von Titanic-Gegenständen ist vorerst Schluss. Die Finanzierung durch Ausstellungen ist durch die Corona-Beschränkungen zur Zeit nicht mehr möglich.

Expedition ins Herz des Wracks": Schwarz-Weiß-Foto von Schiff "Titanic" in Fahrt.
Die Titanic war bei ihrer Jungfernfahrt im April 1912 das größte Schiff der Welt.
Quelle: ZDF/Copyright: Library of Congress

Das Funkgerät der "Titanic" bleibt vorerst im Wrack des 1912 gesunkenen Kreuzfahrtschiffs am Meeresgrund. Pläne es heraufzuholen und auszustellen, müssten wegen der Corona-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben werden, teilte das Bergungsunternehmen RMS Titanic am Freitag (Ortszeit) dem zuständigen Gericht im US-Staat Virginia mit.

RMS Titanic hat als gerichtlich anerkanntes Bergungsunternehmen bisher unter anderem Besteck, Geschirr, die Schiffspfeifen und ein Stück des Rumpfs der "Titanic" an die Wasseroberfläche gebracht.

In den gesamten USA sind Artefakte des untergegangenen Luxusdampfers ausgestellt, mit den Eintrittsgeldern finanzieren sich die Bergungen.

Wegen Corona kaum Einnahmen für Ausstellungen

Wegen der Corona-Beschränkungen gebe es aber seit gut einem Jahr kaum Einnahmen aus diesen Ausstellungen, hieß es von der Firma.

Reisebeschränkungen und die Sorge um die Gesundheit der Besatzung machten es zudem unmöglich, weitere Tauchgänge zu absolvieren.

Der Untergang der "Titanic" ist die berühmteste aller Schiffskatastrophen

Die "Titanic" war 1912 auf dem Weg von England nach New York gegen einen Eisberg gefahren und gesunken. Mit dem Marconi-Funktelegrafen an Bord konnten Schiffe aus der Nähe alarmiert werden, die 700 Menschen retteten.

Rund 1.500 Passagiere und Besatzungsmitglieder starben. Das Wrack der "Titanic" wurde erst 1985 rund 3,8 Kilometer unter der Meeresoberfläche im Nordatlantik entdeckt.

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