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Massenandrang bei Hilfsaktion : Mehr als 30 Tote bei Gedränge in Nigeria

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Polizeiangaben zufolge sind bei einer Massenpanik im Süden Nigerias mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Panik entstand während einer Lebensmittelausgabe an einer Kirche.

Blick auf Port Harcourt
Die Stadt Port Harcourt in Nigeria.
Quelle: Imago

Die Ausgabe von Lebensmitteln hat im Süden Nigerias zu einem tragischen Unglück geführt: Mindestens 31 Menschen starben bei einem Gedränge in der Stadt Port Harcourt, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Gedränge kurz vor Veranstaltungsbeginn

Die Massenpanik sei in einer große Menschenmenge entstanden, die gekommen sei, um kostenlose Lebensmittelspenden entgegenzunehmen, sagte Polizeisprecherin Grace Iringe-Koko der Deutschen Presse-Agentur. Ersten Berichten zufolge könnte ein Gedränge kurz vor Beginn der Veranstaltung die Massenpanik ausgelöst haben, sagte sie weiter.

Zahlreiche Teilnehmer seien für die Veranstaltung zusammengekommen, berichtete die Zeitung "Punch". Einige Menschen hätten sich bereits seit Freitag eingefunden, hieß es weiter. Als ein kleines Tor geöffnet wurde, habe die Menge möglicherweise versucht, sich Zutritt zu verschaffen. Die Toten und Verletzten wurden Berichten zufolge in das nahe gelegene Militärkrankenhaus von Port Harcourt gebracht.

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Beitragslänge:
6 min
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