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Trump für Friedensnobelpreis nominiert

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Vorschlag für 2021 - Trump für Friedensnobelpreis nominiert

Datum:

Für die Annäherung zwischen den Emiraten und Israel hat US-Präsident Trump den Friedensnobelpreis verdient. Das findet ein norwegischer Abgeordneter - und hat ihn nominert.

Donald Trump am 08.09.2020
Norwegischer Abgeordneter nominiert Trump für Friedensnobelpreis
Quelle: Reuters

Ein Abgeordneter der rechtspopulistischen norwegischen Fortschrittspartei hat US-Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert.

Nominierung für den Friedensnobelpreis

Trump habe es wegen seiner Arbeit für ein Abkommen zur Annäherung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel verdient, in Betracht gezogen zu werden, sagte Christian Tybring-Gjedde. Damit habe der US-Politiker einen möglichen Weg zu einem Frieden im Nahen Osten geschaffen.

Egal wie Trump zu Hause agiert und was er bei Pressekonferenzen sagt, er hat auf jeden Fall eine Chance, den Friedensnobelpreis zu bekommen.
Christian Tybring-Gjedde, norwegische Fortschrittspartei

Er habe den US-Präsidenten nominiert, weil er die Kritierien für die Auszeichnung erfülle. Tybring-Gjedde hofft, dass das Nobelkomitee beurteilen könne, was Trump international erreicht hat - und nicht über die etablierten Vorurteile gegenüber dem Präsidenten der USA stolpere.

Trump postete die Nachricht von seiner Nominierung mit dem Wort "Danke".

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Trump bereits 2018 vorgeschlagen

Tybring-Gjedde und ein weiterer Abgeordneter hatten Trump bereits 2018 für den Friedensnobelpreis nominiert, damals wegen seines Versuchs, im Konflikt mit Nordkorea zu vermitteln.

Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate haben sich auf ein Abkommen verständigt. Während die meisten den Schritt begrüßen, verurteilen die Türkei und Iran die Annährung.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Der Friedensnobelpreis ist der einzige der Nobelpreise, der in Norwegen vergeben wird und nicht in Schweden. Abgeordnete haben bis zum 1. Februar jedes Jahres Zeit, Kandidaten zu nominieren.

Preisträger wird im Oktober bekannt gegeben

Für den diesjährigen Friedensnobelpreis, dessen neuer Preisträger immer im Oktober bekanntgeben wird, kommt die Nominierung aber zu spät. Ende Februar hatte das norwegische Nobelkomitee mitgeteilt, dass bis zum Ablauf der Frist 317 Kandidaten nominiert wurden.

Trumps Vorgänger Barack Obama war 2009 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden, für seine "außergewöhnlichen Anstrengungen zur Stärkung der internationalen Diplomatie und der Zusammenarbeit zwischen den Völkern".

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